Datum16.04.2026 13:11
Quellewww.zeit.de
TLDREin Berliner Anwalt wurde angeklagt, weil er im September 2022 einem Häftling in der JVA Tegel Drogen überreicht haben soll. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm die Abgabe von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vor. Die illegalen Substanzen, ein Heroin-Kokain-Gemisch, waren offenbar in einer Zigarettenschachtel versteckt und wurden nach dem Anwaltstermin bei dem Gefangenen entdeckt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Strafvollzug“. Lesen Sie jetzt „Anklage: Anwalt soll Häftling Drogen zugesteckt haben“. Ein Rechtsanwalt soll in einem Berliner Gefängnis einem Insassen heimlich ein Drogengemisch übergeben haben. Das Gemisch aus Heroin und Kokain soll in einer Zigarettenschachtel versteckt gewesen sein, als der Anwalt es dem Häftling in der JVA Tegel bereits im September 2022 gegeben haben soll, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Die Justizvollzugsbeamten im Gefängnis kontrollierten den Gefangenen unmittelbar nach dem Termin mit dem Rechtsanwalt und fanden die Schachtel mit den Drogen. Nun wurde gegen den inzwischen 46-jährigen Anwalt Anklage erhoben. Der Vorwurf lautet Abgabe von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. © dpa-infocom, dpa:260416-930-952777/1