Subventionen: EU-Kommission genehmigt deutschen Industriestrompreis

Datum16.04.2026 12:04

Quellewww.zeit.de

TLDRDie EU-Kommission hat deutschen Industriestrompreis-Plänen zugestimmt. Ab Januar 2026 bis Ende 2028 dürfen energieintensive Unternehmen subventionierten Strom erhalten, wofür 3,8 Milliarden Euro bereitstehen. Ziel ist es, die Stromkosten durch Übernahme der Differenz zwischen Markt- und Zielpreis zu senken. Der Zielpreis muss mindestens 50 Euro pro Megawattstunde betragen, und die Unternehmen müssen die Hälfte der Entlastung in klimafreundliche Produktion investieren.

InhaltDeutschland darf Industrieunternehmen rückwirkend ab Januar 2026 subventionierten Strom zur Verfügung stellen. Die EU-Kommission hat den Plänen ihre Zustimmung gegeben. Die EU-Kommission hat die Pläne der Bundesregierung für einen Industriestrompreis gebilligt. Damit darf Deutschland die Stromkosten energieintensiver Unternehmen rückwirkend zum 1. Januar 2026 und bis Ende 2028 bezuschussen, wie die Behörde mitteilte. Insgesamt sind dafür nach Kommissionsangaben 3,8 Milliarden Euro vorgesehen. Ziel des Industriestrompreises ist es, den von Unternehmen tatsächlich zu zahlenden Strompreis zu begrenzen. Der Staat übernimmt die Differenz zwischen dem Marktpreis und einem festgelegten Zielpreis. Nach Vorgaben der EU-Kommission muss der vergünstigte Preis für die Unternehmen mindestens 50 Euro je Megawattstunde betragen. Zudem müssen die Betriebe mindestens die Hälfte der Entlastung in Maßnahmen für eine klimafreundlichere Produktion investieren. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.