Fußball: »Drohne steigen lassen«: Leipzig-Coach spionierte Gegner aus

Datum16.04.2026 11:18

Quellewww.zeit.de

TLDRRB Leipzigs Trainer Ole Werner hat zugegeben, in der Vergangenheit Spionage-Methoden wie Drohnen eingesetzt zu haben, um Gegner vor Spielen auszuspionieren, insbesondere nach Trainerwechseln beim Kontrahenten. Nun steht RB Leipzig gegen Union Berlin mit neuem Trainer an. Werner kennt die neue Trainerin Marie-Louise Eta gut und schätzt sie als clevere und fähige Trainerin ein.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Fußball“. Lesen Sie jetzt „"Drohne steigen lassen": Leipzig-Coach spionierte Gegner aus“. RB Leipzigs Trainer Ole Werner scheut bei der Vorbereitung auf das nächste Spiel nicht vor Spionage-Tricks zurück. Zumindest, wenn der Gegner unmittelbar vor dem Duell mit dem Fußball-Bundesligisten den Trainer gewechselt hat. "Wir haben auch schon Leute losgeschickt, die sich in die Büsche geschlagen haben oder von großer Entfernung eine Drohne haben steigen lassen - aber mit unterschiedlichem Erfolg, das muss ich auch sagen", sagte Werner der "Leipziger Volkszeitung". Dabei bezog er sich offenbar auf seine Zeit in einem anderen Club, denn in dieser Saison fand vor einem Leipzig-Spiel noch kein kurzfristiger Trainerwechsel statt. In der kommenden Woche empfängt RB am Freitagabend Union Berlin mit der neuen Trainerin Marie-Louise Eta. "Das verändert für uns schon etwas. Diesmal haben wir immerhin noch ein Wochenende dazwischen", sagte Werner. Der 37-Jährige kennt Eta besser als manch anderer Kollege. "Ich kenne sie ganz gut, da sie bei mir in Bremen hospitiert hat. Sie ist sehr clever, schlau und eine gute Trainerin." © dpa-infocom, dpa:260416-930-952098/1