Datum16.04.2026 11:19
Quellewww.zeit.de
TLDRGreenpeace verweigert die Unterstützung der Rettungsaktion für einen gestrandeten Buckelwal an der Ostseeinsel Poel. Laut Experten sind die Überlebenschancen des kranken und geschwächten Tieres gering, eine Bergung birgt hohe Verletzungsrisiken. Greenpeace priorisiert nun den Meeresschutz als Lebensraum für Wale.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tiere“. Lesen Sie jetzt „Greenpeace: Keine Unterstützung für geplante Wal-Rettung“. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace beteiligt sich nicht an der geplanten Rettungsaktion für den vor der Ostsee-Insel Poel gestrandeten Buckelwal: "Wir unterstützen die Rettungsaktion nicht, denn nach allen uns vorliegenden Informationen ist dieser Wal krank und stark geschwächt", teilte eine Sprecherin auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa mit. Laut wissenschaftlichen Gutachten des Deutschen Meeresmuseums und des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung seien die Erfolgsaussichten des Tieres bei einer Lebendbergung sehr gering und gehen mit einem hohen Verletzungsrisiko einher. Greenpeace habe sich in den vergangenen Tagen an den Rettungsversuchen beteiligt. "Jetzt konzentrieren wir unsere Arbeit darauf, den Schutz der Meere auch als Lebensraum der Wale voranzubringen." © dpa-infocom, dpa:260416-930-952113/1