Datum16.04.2026 10:05
Quellewww.zeit.de
TLDRMecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus rechnet mit weiteren Wal-Strandungen an deutschen Küsten. Er fordert eine überregionale Koordination für den Umgang mit solchen Fällen und sieht dafür das Havariekommando als geeignete Einheit. Backhaus hat einen entsprechenden Antrag für die Umweltministerkonferenz gestellt und betont die Notwendigkeit von Investitionen, unter anderem durch das Bundesamt für Naturschutz. Ein aktueller Fall ist die Sichtung eines Beluga-Wals vor Flensburg.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tiere“. Lesen Sie jetzt „Umweltminister erwartet weitere Wal-Strandungen“. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) geht von weiteren künftigen Wal-Strandungen an deutschen Küsten aus. "Der nächste Wal kommt bestimmt", sagte er vor Beginn einer privaten Rettungsaktion für den Buckelwal im flachen Wasser vor der kleinen Ostsee-Insel Poel. Er verwies auf einen Beluga-Wal, der vor Flensburg gesichtet worden sei. "Das heißt, wir werden uns mit dem Thema weiter auseinandersetzen müssen." Für den Umgang mit künftigen Strandungen forderte Backhaus eine überregionale Koordination. Dafür gebe es mit dem Havariekommando, das vom Bund und den Küstenländern für Schiffsunglücke gebildet wurde, eine geeignete Einheit, sagte er auf Poel, wie im Livestream von News5 zu sehen war. Das Kommando habe Wissenschaftler und Technik verfügbar. Backhaus sagte, er habe einen entsprechenden Antrag für die Umweltministerkonferenz im Mai gestellt. Er sei überzeugt, dass der Antrag Zustimmung finden werde. "Im Übrigen muss da auch Geld investiert werden", sagte Backhaus weiter. Diese Aufgabe sehe er "sehr deutlich" unter anderem beim Bundesamt für Naturschutz - "dass man hier Lösungen findet" für Personal und für Investitionen. © dpa-infocom, dpa:260416-930-951737/1