Keine Schlichtung: Piloten und Flugbegleiter streiken - Hunderte Flüge abgesagt

Datum16.04.2026 09:10

Quellewww.zeit.de

TLDRDas fliegende Personal der Lufthansa, darunter Piloten und Flugbegleiter, streikt seit vier Tagen, was zu Hunderten Flugausfällen bei Lufthansa, Lufthansa Cargo und Cityline führt. Ein Schlichtungsversuch für die Piloten ist gescheitert, da sich Lufthansa und die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) nicht auf einen Themenkatalog einigen konnten. Dies überschattete das 100-jährige Jubiläum der Lufthansa. Bei Eurowings sind ebenfalls Streiks geplant, jedoch weniger gravierend, da mehr Flüge durchgeführt werden können und nicht die gesamte Flotte unter deutsches Streikrecht fällt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Keine Schlichtung“. Lesen Sie jetzt „Piloten und Flugbegleiter streiken - Hunderte Flüge abgesagt“. Auch am vierten Tag der Woche streikt das fliegende Personal der Lufthansa. Weil Piloten und Flugbegleiter gemeinsam die Arbeit niedergelegt haben, fallen erneut Hunderte Flüge der Lufthansa, der Lufthansa Cargo und der Regionaltochter Cityline aus.  Allein am Drehkreuz Frankfurt registrierte der Betreiber Fraport 656 Annullierungen bei 1.313 geplanten Starts und Landungen. Die Zahlen beziehen sich auf sämtliche Airlines, während die Streichungen im Wesentlichen der Lufthansa zuzurechnen sind. Am Vortag war der Versuch einer Schlichtung in den festgefahrenen Tarifverhandlungen für die Piloten gescheitert. Die Lufthansa und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) konnten sich nicht auf einen Themenkatalog einigen. Die Proteste der Beschäftigten überschatteten dabei den Festakt zu 100 Jahre Lufthansa.  Bei der Direktfluggesellschaft Eurowings sollte nur an diesem Donnerstag gestreikt werden, während bei den anderen Gesellschaften auch der Freitag bedroht ist. Eurowings schafft es nach Angaben eines Firmensprechers, mehr als 70 Prozent der geplanten Flüge in die Luft zu bringen. Hier fällt allerdings auch nur ein Teil der Flotte unter deutsches Streikrecht. Es habe sich aber auch eine dreistellige Zahl von Piloten deutscher Maschinen freiwillig zum Dienst gemeldet. © dpa-infocom, dpa:260416-930-951585/1