Datum16.04.2026 08:53
Quellewww.zeit.de
TLDRWegen Streiks bei Lufthansa und Eurowings fallen weiterhin Hunderte Flüge aus. Piloten (VC) fordern bessere betriebliche Altersvorsorge, Kabinenpersonal (Ufo) bessere Arbeitsbedingungen. Die Arbeitsniederlegungen beeinträchtigen den Flugbetrieb massiv, insbesondere an den Drehkreuzen Frankfurt und München. Die Streiks überschatten die 100-Jahr-Feier der Lufthansa.
InhaltPiloten und Kabinenpersonal setzen ihre Streiks für bessere Arbeitsbedingungen fort. An den großen Drehkreuzen der Lufthansa fallen Hunderte Flüge aus. Der Flugbetrieb der Lufthansa ist auch am vierten Tag des Streiks von Kabinenpersonal und Piloten stark gestört. Am Flughafen Frankfurt wurden die meisten Verbindungen der Airline gestrichen. Ein ähnliches Bild zeigte sich am zweiten großen Drehkreuz der Lufthansa in München. Auch bei der bestreikten Lufthansa-Tochter Eurowings fielen zahlreiche Flüge aus. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hatte schon am Montag und Dienstag zu Arbeitsniederlegungen bei der Lufthansa, der Cityline und bei Lufthansa Cargo aufgerufen. Dazu kündigte sie Streiks am Donnerstag und Freitag an. Bei Eurowings legten die Piloten jeweils am Montag und Donnerstag die Arbeit nieder. Hintergrund sind Forderungen der VC nach Verbesserungen bei der betrieblichen Altersvorsorge. Parallel zu den Piloten hatte auch die Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation (Ufo) ab Mittwoch zu einem zweitägigen Streik aufgerufen. Betroffen waren ebenfalls Lufthansa und die Tochter Cityline. In diesem Tarifkonflikt geht es vor allem um die Arbeitsbedingungen der Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter. Seit Montag sind durch die beiden Streiks von VC und Ufo täglich mehrere Hundert Flüge ausgefallen. Die Arbeitsniederlegungen überschatten zudem den Festakt zu 100 Jahren Lufthansa am Mittwoch. Die beiden Gewerkschaften riefen zu Protesten am Veranstaltungsort auf.