Datum16.04.2026 05:00
Quellewww.zeit.de
TLDRMinisterpräsident Schulze (CDU) warnt vor einer AfD-geführten Regierung in Sachsen-Anhalt und bezeichnet diese als "ökonomische Katastrophe". Er betont, dass die AfD Europa verlassen wolle, was den EU-Binnenmarkt bedrohe, auf dem sachsen-anhaltische Unternehmen angewiesen seien. Internationale Investoren würden ausbleiben, da Mitarbeitende sich nicht mehr willkommen fühlten. Schulze lehnt es ab, seine Heimat zum politischen Experimentierfeld zu machen, während die AfD in Umfragen deutlich führt und die nächste Landtagswahl am 6. September stattfindet.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Sachsen-Anhalt“. Lesen Sie jetzt „Schulze: AfD-Regierung wäre "ökonomische Katastrophe"“. Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) hat erneut vor den Folgen einer AfD-geführten Landesregierung in Sachsen-Anhalt gewarnt. "Die AfD hat keinerlei Kontakte, um die Dinge in Europa zum Besseren zu wenden. Sie will nur raus aus der EU. Das wäre eine ökonomische Katastrophe", sagte der Regierungschef dem "Tagesspiegel". "Ohne den europäischen Binnenmarkt kann kaum ein Unternehmen in Sachsen-Anhalt existieren." Bei einer AfD-Regierung würden internationale Investoren wegbleiben, weil sich ihre internationalen Mitarbeiter nicht mehr willkommen fühlten, so Schulze weiter. "In Berlin denken manche, die AfD könne in Sachsen-Anhalt doch einmal zeigen, dass sie es nicht kann. Meine Heimat darf kein politisches Experimentierfeld werden." Aktuell regiert in Sachsen-Anhalt ein Bündnis aus CDU, SPD und FDP. In Umfragen lag die AfD mit knapp 40 Prozent zuletzt deutlich vor der CDU. Die Landtagswahl ist für den 6. September terminiert. © dpa-infocom, dpa:260416-930-950985/1