Datum15.04.2026 19:11
Quellewww.zeit.de
TLDRÖsterreich plant ein Verbot von Social-Media-Nutzung für unter 14-Jährige. Die Sinnhaftigkeit und Umsetzung sind unklar, während Eltern und Unternehmen stärker in die Pflicht genommen werden könnten. Die Debatte wird international geführt, da auch Deutschland und die Schweiz sich mit jugendlichem Medienkonsum beschäftigen. Zusätzlich wird Orbáns Wahlniederlage in Ungarn thematisiert und wie rechte Parteien in Österreich, Deutschland und der Schweiz darauf reagieren.
InhaltSocial Media erst ab 14: Österreich prescht vor. Wie sinnvoll ist das und was planen Deutsche und Schweizer? Außerdem: Wie unsere Rechten auf Orbáns Niederlage reagieren. Große Ankündigungen machen kann sie ja gut: Die österreichische Regierung hat erklärt, die Nutzung bestimmter Internetplattformen für Jugendliche unter 14 Jahren zu verbieten. Aber damit beginnen die Fragen erst: Wie genau wollen sie das umsetzen? Und wäre es nicht besser, Eltern und Unternehmen in die Pflicht zu nehmen? Wir diskutieren die neueste Episode in der sich beschleunigenden Debatte um den richtigen Umgang mit digitalen Medien. Denn auch in der Schweiz und Deutschland fühlen sich viele mit diesen Medien unwohl und überfordert. Außerdem bei Servus. Grüezi. Hallo.: Viktor Orbán hat die Wahl in Ungarn krachend verloren. Er war das große Vorbild für die rechten Parteien auch in unseren Ländern. Nun bemühen sich FPÖ, AfD und SVP einerseits um Schadensbegrenzung, und nehmen Orbáns Abwahl andererseits als Beleg dafür, dass rechtspopulistische Regierungen ja gar nicht gefährlich seien für die Demokratie. Hier geht's zum Österreich-Newsletter und hier zum Schweiz-Newsletter. Sie erreichen uns per Mail unter alpen@zeit.de. Auf Instagram sind wir als @lenzjacobsen, @matthiasdaum und @florian_gasser unterwegs. Die Österreich- und Schweiz-Ausgaben der ZEIT können Sie hier abonnieren. Sprachnachrichten erreichen uns per WhatsApp unter +41 793615310.