Autobranche: Zulieferer Mahle erleidet Umsatz- und Gewinnrückgang

Datum15.04.2026 10:00

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Autozulieferer Mahle verzeichnete 2023 einen Umsatzrückgang von 11,68 auf 11,26 Milliarden Euro und einen Gewinnrückgang von 22 auf 20 Millionen Euro. Trotzdem sieht sich das Unternehmen, das im dritten Jahr in Folge profitabel war, mit seiner Strategie zur Elektrifizierung und zum Thermomanagement auf dem richtigen Weg. Geopolitische Unsicherheiten und Restrukturierungskosten belasteten das Ergebnis, operative Verbesserungen wurden jedoch erzielt. Die Mitarbeiterzahl sank um über fünf Prozent auf 64.242.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Autobranche“. Lesen Sie jetzt „Zulieferer Mahle erleidet Umsatz- und Gewinnrückgang“. Der Autozulieferer Mahle hat im vergangenen Jahr einen Umsatz- und Gewinnrückgang verzeichnet. Dennoch sieht sich der Konzern auf einem guten Weg. Die Strategie mit dem Fokus auf Elektrifizierung, Thermomanagement und Verbrennungsmotoren funktioniere, hieß es laut Mitteilung. "Mahle ist auf dem Weg zu profitablem Wachstum", sagte Mahle-Chef Arnd Franz demzufolge in Stuttgart.  2025 ging der Umsatz von 11,68 Milliarden Euro im Vorjahr auf rund 11,26 Milliarden Euro zurück. Das Konzernergebnis sank von 22 Millionen Euro auf 20 Millionen Euro, was einem Rückgang von neun Prozent entspricht. Damit hat Mahle das dritte Jahr in Folge schwarze Zahlen geschrieben, nach zuvor mehreren Jahren mit Verlusten. Geopolitische Unsicherheiten, erhöhte Energiekosten, starke Währungsschwankungen, rückläufige oder stagnierende Märkte sowie ein intensiver Wettbewerb, besonders mit China, hätten 2025 zu einem weiteren anspruchsvollen Geschäftsjahr gemacht, hieß es. Erhebliche Rückstellungen für Restrukturierungen hätten zudem das Ergebnis belastet. Operativ habe Mahle sein Ergebnis im vergangenen Jahr hingegen verbessert. Das um Einmal- und Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg von 347 Millionen Euro auf 442 Millionen Euro. Zum Ende des vergangenen Jahres beschäftigte Mahle laut Mitteilung weltweit 64.242 Menschen und damit 3.466 weniger als im Vorjahr - ein Rückgang von gut fünf Prozent. Der Konsolidierungsdruck bleibe hoch. Aktuell senke Mahle die indirekten Kosten in der Verwaltung und Entwicklung, insbesondere in Europa und Nordamerika, hieß es. © dpa-infocom, dpa:260415-930-947046/1