Verkehr: Runter vom Gas: Warum heute besonders viel geblitzt wird

Datum15.04.2026 09:17

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Polizei in Baden-Württemberg führt im Rahmen einer europaweiten "Speedweek" verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durch, insbesondere vor Schulen und Altenheimen. Ziel ist die Sensibilisierung für die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit, der häufigsten Ursache tödlicher Unfälle. Deutschland nimmt zwar flächendeckend teil, aber die Schwerpunkttage variieren. Im Vorjahr wurden Tausende Verstöße registriert, viele führten zum Führerscheinentzug. Die Bußgelder fließen in kommunale Haushalte.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Verkehr“. Lesen Sie jetzt „Runter vom Gas: Warum heute besonders viel geblitzt wird“. Landesweit hat die Polizei seit Wochenbeginn die Raser auf den baden-württembergischen Straßen im Visier. Mit mobilen und stationären Kontrollen wird das Tempo nun vor allem am Schwerpunkttag der europaweiten Aktionswoche, umgangssprachlich auch bekannt als Blitzermarathon, beobachtet. Nach Angaben des Innenministeriums geht die Polizei vor allem vor Schulen, Kitas und Altenheimen gegen Autofahrende vor, die zu schnell unterwegs sind.  Ziel sei es, mit der Aktion zu sensibilisieren. Überhöhte Geschwindigkeit sei der häufigste Grund für tödliche Verkehrsunfälle, hieß es im Vorfeld. Der sogenannte Blitzermarathon in Baden-Württemberg ist Teil einer europaweiten Geschwindigkeitskontrollwoche. Im vergangenen Jahr waren im Südwesten Tausende Menschen zu schnell unterwegs, zahlreiche bangten danach um ihren Führerschein. Die Bußgelder für Verstöße fließen in den Gesamthaushalt der Kommune ein. Bis zum Sonntag (19. April) findet die sogenannte Speedweek bundesweit statt. Beim diesjährigen Blitzermarathon ist Deutschland allerdings wieder ein Flickenteppich. Es nehmen zwar laut ADAC alle deutschen Bundesländer außer dem Saarland teil. Aber der Mittwoch ist nicht überall ein Schwerpunkttag – Niedersachsen, Hamburg und Nordrhein-Westfalen etwa beteiligen sich daran nicht.  Beim jüngsten Blitzermarathon im Südwesten wurden insgesamt 66.585 Verstöße festgestellt. Fast 800 Menschen mussten laut Innenministerium danach ihren Führerschein zeitweise abgeben. Das Innenministerium macht aber keine Angaben dazu, für wie wirkungsvoll es die Speedweek hält. © dpa-infocom, dpa:260415-930-946014/2