Landesgartenschau: Wie, was, wo - die wichtigsten Infos zur Landesgartenschau

Datum15.04.2026 04:00

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Landesgartenschau in Ellwangen eröffnet am 24. April unter dem Motto "Lust am Wandel" und "Wie wollen wir leben". Auf 26 Hektar wurden neue Parkanlagen, eine renaturierte Jagst und zahlreiche Blumenschauen geschaffen. Zahlreiche Veranstaltungen wie Konzerte, Vorträge und Thementage sind geplant. Tickets sind ab 24,90 Euro erhältlich, die Anreise mit ÖPNV ist inklusive. Hunde sind nicht erlaubt, Assistenzhunde jedoch schon.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Landesgartenschau“. Lesen Sie jetzt „Wie, was, wo - die wichtigsten Infos zur Landesgartenschau“. Bunt, fröhlich, idyllisch und abwechslungsreich - in knapp zehn Tagen, am 24. April, startet die Landesgartenschau in Ellwangen unter dem Motto "Lust am Wandel" und "Wie wollen wir leben". Dazu haben die Gestalter der Schau ein 26 Hektar großes Naherholungsgebiet nahe der Innenstadt geschaffen, zehntausende Blumenzwiebeln und Pflanzen auf dem Gelände neu gesetzt und in den vergangenen Jahren den Fluss Jagst in Teilen aufwendig renaturiert. Die Schau dauert bis zum 4. Oktober. Das sollten Besucherinnen und Besucher wissen: Die Jagst wurde renaturiert und fließt wieder in Kurven durch die Landschaft. Der Fluss hatte vor Jahrzehnten ein ähnliches Schicksal erlitten wie seinerzeit so viele andere Flüsse in Deutschland: Er war begradigt und musste seither in einem Steinbett sein Dasein fristen. Nun ist der Fluss wieder zugänglich für die Menschen und mäandert in natürlicher Pracht durch das Landesgartenschaugelände. Besucherinnen und Besucher können zum Beispiel von einem Stadtstrand auf den Fluss blicken.  Außerdem wurden drei neue Parkanlagen angelegt: Brückenpark, Stadtpark und Auenpark. Während sich im Brückenpark Kinder und Jugendliche unter anderem auf einem Skaterplatz austoben können, sich im Stadtpark die meisten Restaurants und viele Pavillons befinden, ist der Auenpark in erster Linie der Natur gewidmet. Schaugärten wurden angelegt, man kann auf einen Aussichtsturm klettern und auf einem Steg die Umgebung beobachten. Ein Kinderspielplatz und ein Biergarten gibt es aber auch.  Außerhalb des Geländes aber dennoch Teil der Gartenschau ist auch die Installation "Gaia" des britischen Künstlers Luke Jerram in der evangelischen Stadtkirche. Im Kirchenschiff schwebt dann zwischen 8. Mai und 19. Juni eine überdimensionale Abbildung der Erde.  Weit über 2.000, wie die Veranstalter mitteilen. Konzerte, Lesungen, Infoveranstaltungen für Jung und Alt und vieles mehr ist geplant. Thementage sind dem Klimawandel gewidmet, Ernährungsfragen, Fitness oder der Ausbildung in sogenannten grünen Berufen wie etwa Gärtner oder Landwirt. Wer gerne Musik hört oder macht, ist zum Beispiel beim Kinder- und Jugendchortag gut aufgehoben, kann Jazzfrühstücke besuchen, ein Orgel- oder Flöten- oder Gitarrenkonzert anhören und vieles mehr. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren gar nichts. Erwachsene zahlen 24,90 Euro und mit Ermäßigung sogar nur knapp 20 Euro. Eine Gruppenkarte kostet 22,90 Euro pro Person. Auch Tageskarten für zwei aufeinanderfolgende Tage können erstanden werden - Kostenpunkt 32,90 Euro. Die Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr ist dabei jeweils inklusive. Wer eine Karte für die gesamte Dauer der 164-Tage-Schau will, zahlt 149 Euro, muss aber das Geld für Bahn und Bus an Besuchstagen drauflegen. Sämtliche Veranstaltungen und Konzerte sind im Preis von egal welchem Ticket inbegriffen. Das Gelände ist zwischen 9.00 und 18.00 Uhr geöffnet; bei Abendveranstaltungen ändern sich die Öffnungszeiten für den Zugang zu den Events. Das Gelände kann aber überall und zu jeder Zeit über die vorhandenen Drehkreuze verlassen werden. Die Ein- und Ausgänge sind barrierefrei. Die Anreise ist gut mit dem ÖPNV möglich: Der Bahnhof Ellwangen ist nur ein paar Gehminuten entfernt vom Gartenschaugelände, ebenso wie eine Station vorher die Haltestelle Schrezheim. An beiden Stationen können auch Tickets gekauft werden. Radlerinnen und Radler können auf dem Kocher-Jagst-Radweg "anradeln" und ihr Fahrrad auf einem großen Stellplatz etwa 100 Meter entfernt vom Haupteingang parken. Wer mit dem Auto kommt, fährt am besten auf den Großparkplatz in Neunheim und lässt sich dann mit dem Shuttlebus zum Gelände bringen - für sechs Euro Tagesparkgebühr inklusive Shuttle. Busse parken auf einem eigenen Parkplatz in der Nähe des Eingangs. Nein. Für sie wäre es zu laut, außerdem begründen die Veranstalter das Verbot mit der allgemeinen Aufenthaltsqualität. Assistenzhunde, die Menschen mit Beeinträchtigung unterstützen, seien aber selbstverständlich willkommen. © dpa-infocom, dpa:260415-930-946048/1