Kontrollen: Blitzermarathon in Berlin und Brandenburg

Datum15.04.2026 04:00

Quellewww.zeit.de

TLDREin bundesweiter Blitzermarathon findet am 15. April in Berlin und Brandenburg statt. Ziel ist es, Temposünder und aggressive Verkehrsteilnehmer zu kontrollieren und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Erstmals beteiligt sich auch die Berliner Polizei, die in den Vorjahren nicht teilnahm. Die Aktion ist Teil einer europaweiten "Speedweek", koordiniert vom Roadpool-Netzwerk. Fokus liegt auf unfallträchtigen Orten. Die Zahl der Verkehrstoten und Unfälle aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit ist in beiden Bundesländern ein Problem.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kontrollen“. Lesen Sie jetzt „Blitzermarathon in Berlin und Brandenburg“. Am Haupttag einer bundesweiten Kontrollwoche soll in Berlin und Brandenburg verstärkt gegen Temposünder vorgegangen werden. Bei dem sogenannten Speedmarathon am 15. April schaue man besonders auf "Geschwindigkeits- und Aggressionsdelikte", hieß es von der Brandenburger Polizei. Bereits in den vergangenen Jahren hatte die Polizei in Brandenburg sich an der Aktion beteiligt. Anders als in den vergangenen Jahren beteiligt sich diesmal auch die Berliner Polizei an der "Speedweek". Die Aktionswoche, die es jährlich im April und August gibt, soll zu mehr Verkehrssicherheit beitragen. An der "Speedweek" nehmen mehrere europäische Länder teil. Die Kontrollen werden vom europäischen Verkehrspolizei-Netzwerk Roadpool koordiniert. Von der Berliner Polizei hieß es in den vergangenen Jahren, man kontrolliere während des gesamten Jahres und beteilige sich deshalb nicht eigens an der Aktionswoche. Nun will die Polizei aber nach Angaben einer Sprecherin überprüfen, ob ihre Erkenntnisse zu Unfallschwerpunkten und beliebten Raserstrecken noch zutreffen - oder ob nachjustiert werden muss.  Beim "Blitzermarathon" werden die Beamten am Mittwoch verstärkt an unfallträchtigen Straßen und Kreuzungen sowie Schulwegen und rund um Krankenhäuser oder Senioreneinrichtungen unterwegs sein. Laut "Berliner Kurier" sollen vor allem im Osten der Stadt verstärkt mobile Blitzgeräte aufgestellt werden. In Brandenburg sind alle Landesteile betroffen. In diesem Jahr (Stand: 7. April) starben in Berlin nach Polizeiangaben bislang sieben Menschen bei Verkehrsunfällen. Im vergangenen Jahr gab es 37 Todesopfer auf den Straßen der Stadt (2024: 55). Die Polizei registrierte insgesamt 137.373 Unfälle - 3,01 Prozent mehr als im Jahr 2024.  In Brandenburg stieg die Zahl der Verkehrsunfälle aufgrund von unangepasster Geschwindigkeit nach Polizeiangaben im vergangenen Jahr auf rund 6.380. Im Jahr davor waren es knapp 6.160 Unfälle. Nicht angepasste Geschwindigkeit ist eine der Hauptunfallursachen in Brandenburg. © dpa-infocom, dpa:260415-930-946078/1