Datum14.04.2026 18:30
Quellewww.zeit.de
TLDRErstmals ist eine Mehrheit der Unionsanhänger mit CDU-Chef Friedrich Merz unzufrieden (52%), nur noch 18% der Gesamtbevölkerung zeigen sich zufrieden. Hauptkritikpunkte sind fehlende Konsequenzen nach Ankündigungen und mangelnde Führungsstärke. Dies spiegelt sich in sinkenden Umfragewerten wider: Die Union fällt hinter die AfD zurück (CDU/CSU 24%, AfD 26%). Die Grünen liegen bei 15%, die SPD bei 12%. Die FDP verzeichnet leichten Zulauf (4%).
InhaltNur noch 18 Prozent der Wähler sind zufrieden mit Friedrich Merz, die Umfragewerte für die CDU sinken. In der Forsa-Umfrage fällt die Union sogar hinter die AfD zurück. Erstmals ist auch eine Mehrheit der Unionsanhänger mit Kanzler und CDU-Chef Friedrich Merz unzufrieden. Einer Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL/n-tv zufolge zeigen sich nur noch 18 Prozent (minus zwei Prozentpunkte) aller Befragten mit der Arbeit des Kanzlers zufrieden. Unter den Unionsanhängern äußeren 52 Prozent Kritik. Als Gründe geben diese vor allem an, dass er "vollmundige Ankündigungen ohne Folgen" mache (34 Prozent) und zu wenig Führungsstärke zeige (24 Prozent). Dies wirkt sich auch auf die Parteienpräferenz aus: Die AfD ist nun mit 26 Prozent klar an der Spitze, die CDU/CSU rutscht auf 24 Prozent ab – den schlechtesten Zustimmungswert in einer Forsa-Umfrage seit der Bundestagswahl 2025. Die Grünen verharren bei 15 und die SPD bei zwölf Prozent. Die Linke kann leicht von zehn auf elf Prozent zulegen. Erstmals seit vielen Monaten verzeichnet die FDP wieder Zulauf und kommt auf vier Prozent.