Datum14.04.2026 18:14
Quellewww.zeit.de
TLDREine Analyse im Auftrag des Bundesverbandes Windenergie Offshore (BWO) beziffert die Vollzeitstellen in der deutschen Offshore-Windbranche auf rund 31.500. Bis 2045 könnte sich diese Zahl bei planmäßigem Ausbau auf etwa 120.000 verdoppeln. Bemerkenswert ist, dass auch weit von der Küste entfernte Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen (fast 6.300 Stellen) als wichtige Standorte für Zulieferer hervorgehen. Die Zahl der Beschäftigten ist seit 2022 deutlich gestiegen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Erneuerbare Energie“. Lesen Sie jetzt „Analyse: Rund 31.500 Vollzeitstellen in Offshore-Windbranche“. Nach einer von der Offshore-Windbranche finanzierten Analyse schafft der Wirtschaftsbereich rechnerisch rund 31.500 Vollzeitstellen in Deutschland. Das teilte der Bundesverband Windenergie Offshore (BWO) mit. Der BWO hatte die Untersuchung beim Institut Windresearch beauftragt. Der Verband nimmt an, dass sich die Beschäftigung in dem Wirtschaftsbereich bis 2045 vervierfachen könne, heißt es in der Mitteilung. Vorstellbar seien rund 120.000 Beschäftigte. Voraussetzung sei, dass die Offshore-Windkraft in der Nord- und Ostsee bis 2045 wie gesetzlich geplant ausgebaut werde. Wichtigster Beschäftigungsstandort auf Ebene der Bundesländer ist laut Untersuchung Nordrhein-Westfalen. Auf das Land entfielen rechnerisch nahezu 6.300 Vollzeitstellen. Es folgen Baden-Württemberg, Saarland und Niedersachsen. Dass auch fernab der Küste gelegene Bundesländer wichtig für die Branche sind, hängt damit zusammen, dass dort etwa Zulieferer sitzen. Die vorige Untersuchung hatte der BWO 2022 veröffentlicht. Darin schätzten die Verfasser die Zahl der Vollzeitbeschäftigten auf 21.400. © dpa-infocom, dpa:260414-930-945304/1