Datum14.04.2026 18:09
Quellewww.zeit.de
TLDRDonald Trump hat die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni scharf kritisiert, nachdem diese seine Aussagen über Papst Leo XIV. als "inakzeptabel" bezeichnet hatte. Trump konterte, Meloni sei inakzeptabel, da ihr die iranische Atomwaffenbedrohung egal sei. Zuvor hatte Trump dem Papst eine "schreckliche" Außenpolitik vorgeworfen und ihn für die iranische Atomwaffenbedrohung kritisiert. Meloni, die bisher zu Trumps Verbündeten in Europa zählte, sah sich zu dieser Kritik gezwungen, nachdem der Papst Friedensappelle erhoben hatte.
InhaltBisher hatten US-Präsident Trump und Italiens rechte Regierungschefin Meloni ein gutes Verhältnis. Nach ihrer Kritik an Trumps Aussagen zum Papst greift er sie aber an. Nachdem Giorgia Meloni die Papst-Kritik von Donald Trump als "inakzeptabel" bezeichnet hat, hat der US-Präsident nun die italienische Regierungschefin attackiert. "Sie ist es, die inakzeptabel ist, weil es ihr egal ist, ob der Iran eine Atomwaffe hat und Italien in zwei Minuten in die Luft sprengen würde, wenn er die Möglichkeit dazu hätte", sagte Trump der Zeitung Corriere della Sera. Der US-Präsident hatte Papst Leo XIV. zuletzt vorgeworfen, eine "schreckliche" Außenpolitik zu betreiben. Er wolle keinen Papst, der es in Ordnung finde, dass der Iran eine Atomwaffe besitze, schrieb Trump auf seiner Onlineplattform. Offensichtlich hatte Leo mit seinen Appellen für ein Ende der aktuellen Kriege den Zorn des US-Präsidenten auf sich gezogen. Leo machte später deutlich, sich nicht einschüchtern zu lassen. Italiens rechte Ministerpräsidentin zählt in Europa eigentlich zu den Regierungschefs, die einen guten Draht zu Trump haben. Meloni hatte immer wieder versucht, als Brückenbauerin zwischen der EU und der Trump-Regierung zu agieren. Trump wiederum lobte die Politikerin mehrfach. Unter anderem nannte er sie "unglaublich" und eine "sehr erfolgreiche Politikerin". Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.