Datum14.04.2026 10:12
Quellewww.zeit.de
TLDRHausärzte unterstützen eine Erhöhung der Tabaksteuer, warnen jedoch vor Zweckentfremdung der Einnahmen. Vorsitzende Nicola Buhlinger-Göpfarth betont, dass die zusätzlichen Gelder direkt in das Gesundheitssystem fließen sollten. Besonders wichtig sei die Investition in Präventions- und Behandlungsangebote für Raucher und Risikogruppen. Eine Umleitung der Einnahmen in andere Bereiche wird entschieden abgelehnt.
InhaltDie Vorsitzende des Hausärzteverbandes befürwortet eine erhöhte Tabaksteuer. Statt in andere Bereiche müssten eingenommene Gelder aber mehr in die Prävention fließen. Die zusätzlichen Einnahmen aus der geplanten Erhöhung der Tabaksteuer sollten nach Auffassung der Hausärzte direkt wieder in das Gesundheitssystem investiert werden. Die Vorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes, Nicola Buhlinger-Göpfarth, sagte der Rheinischen Post, es sei richtig und sinnvoll, die Tabaksteuer signifikant zu erhöhen. "Vollkommen verkehrt wäre es aber, die dadurch eingenommenen Gelder nicht direkt in die Gesundheitsversorgung der Betroffenen zurückzuinvestieren, sondern noch vor der Einführung für vollkommen andere Bereiche zu verplanen", fügte sie hinzu. Sie sei klar gegen eine solche Zweckentfremdung der Einnahmen, sagte Buhlinger-Göpfarth. Stattdessen müssten die Einnahmen aus der Tabaksteuer dorthin fließen, wo Rauchentwöhnung und die Versorgung der Erkrankten stattfindet: in das Gesundheitssystem und in Präventions- und Behandlungsangebote für Risikogruppen. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.