Datum14.04.2026 05:36
Quellewww.zeit.de
TLDRLufthansa-Piloten setzen ihren Streik fort, was zu weiteren Flugausfällen führt. Die Gewerkschaft Cockpit fordert höhere Löhne und Betriebsrenten, während das Management Kostenerhöhungen ablehnt. Betroffen sind Lufthansa, Lufthansa Cargo und Cityline. Eurowings-Piloten nehmen die Arbeit wieder auf. Kabinengewerkschaft Ufo ruft Flugbegleiter zu einem zweitägigen Streik auf. Streikaktionen überschatten das 100-jährige Firmenjubiläum. Die Fronten zwischen Gewerkschaften und Management sind verhärtet.
InhaltDie Piloten und Pilotinnen der Lufthansa streiken den zweiten Tag. Die Gewerkschaft fordert höhere Löhne und Betriebsrenten. Das Management lehnt Kostensteigerungen ab. Die Vereinigung Cockpit (VC) setzt ihren am Montag begonnenen Pilotenstreik bei der Lufthansa fort. Passagiere müssen deshalb weiterhin mit Flugausfällen und Verspätungen rechnen. Betroffen sind laut Gewerkschaft weiterhin die Gesellschaften Lufthansa, Lufthansa Cargo und Lufthansa Cityline. Die Pilotinnen und Piloten des Ferienfliegers Eurowings sollen hingegen ihre Arbeit wieder aufnehmen. Nach dem Pilotenstreik stehen die nächsten Arbeitsniederlegungen bei der Lufthansa an: Die Kabinengewerkschaft Ufo rief die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter von Lufthansa und Cityline zu einem zweitägigen Streik am Mittwoch und Donnerstag auf. Mit dieser fünften Streikwelle des fliegenden Personals wird der Festakt zum 100. Jahrestag der Gründung der ersten Lufthansa an diesem Mittwoch überschattet. Die Gewerkschaften planen eine Kundgebung vor der Unternehmenszentrale am Flughafen in Frankfurt am Main. Bei den Piloten ist es bereits die dritte Streikrunde im laufenden Jahr. Zwischen den Tarifparteien sind die Fronten verhärtet. Während die VC Angebote zu den strittigen Fragen um Betriebsrenten und Einkommen verlangt, lehnt das Management deutliche Kostensteigerungen bei der Kerngesellschaft ab.