Raserei: Häftling verursacht tödlichen Unfall - Anklage erhoben

Datum14.04.2026 05:00

Quellewww.zeit.de

TLDREin Häftling aus dem offenen Vollzug in Krefeld muss sich wegen eines tödlichen Unfalls vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge vor. Er verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Wagen. Der 70-jährige Unfallgegner starb. Der Häftling war aufgrund einer Ersatzfreiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt, aus der er nach dem Vorfall in den geschlossenen Vollzug verlegt wurde.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Raserei“. Lesen Sie jetzt „Häftling verursacht tödlichen Unfall - Anklage erhoben“. Nach einem tödlichen Unfall in Krefeld durch einen Häftling aus dem offenen Vollzug hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den 52 Jahre alten Mann erhoben. Ihm wird laut Amtsgericht Krefeld ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge vorgeworfen. Juristisch geht es um ein "Rennen gegen sich selbst", also Raserei. Nach früheren Angaben der Justiz war der Häftling der JVA Moers-Kapellen am 11. Dezember gegen 16.00 Uhr in Krefeld viel zu schnell unterwegs, wodurch er die Kontrolle über das Auto verlor und frontal mit dem entgegenkommenden Wagen eines Unbeteiligten kollidierte - der 70-Jährige starb. Der Häftling wurde leicht verletzt, seine Beifahrerin blieb unverletzt. Der mutmaßliche Unfallverursacher war wegen einer zu verbüßenden Ersatzfreiheitsstrafe, die von der Staatsanwaltschaft Ravensburg vollstreckt wurde, in der JVA Moers-Kapellen. Nach dem Unfall wurde er vom offenen in den geschlossenen Vollzug verlegt. © dpa-infocom, dpa:260414-930-941337/1