Datum13.04.2026 17:36
Quellewww.zeit.de
TLDRDas sächsische Kultusministerium untersucht den Vorwurf, dass während einer Projektwoche an einer Oberschule im Landkreis Görlitz pornografisches Material gezeigt wurde. Externe Theaterpädagogen sollen Schülern einer neunten Klasse Bilder präsentiert haben. Nach Elternbeschwerden wurde die Projektwoche gestoppt. Die Schule kooperiert mit dem Landesamt für Schule und Bildung, um den Sachverhalt und mögliche Verstöße gegen das Schulgesetz zu klären. Mehrere Eltern haben zudem Strafanzeige gestellt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Projektwoche gestoppt“. Lesen Sie jetzt „Pornos im Klassenzimmer? - Ministerium prüft Vorwürfe“. Das sächsische Kultusministerium prüft Vorwürfe von Eltern zur Verwendung von pornografischem Material im Rahmen einer Projektwoche an einer Oberschule. Wie das Ministerium der Deutschen Presse-Agentur bestätigte, steht das Landesamt für Schule und Bildung aktuell mit der Schule im Landkreis Görlitz in Kontakt, um den Sachverhalt aufzuklären. Ein Sprecher der Schulaufsichtsbehörde sagte auf dpa-Anfrage, dass Schülern einer neunten Klasse der Schule pornografische Materialien präsentiert worden sein sollen. "Zwei Personen eines externen Theaterprojekts" hätten die Bilder während einer Projektwoche im März mutmaßlich verwendet. Diese und weitere Vorwürfe würden nun zusammen mit der Schulleitung geprüft. Nach Beschwerden von Eltern hatte die Schule die Projektwoche demnach gestoppt. Zuvor hatte die "Junge Freiheit" über den Vorfall berichtet. Ob die Verantwortlichen mit ihrem Handeln gegen Regularien des sächsischen Schulgesetzes verstoßen haben, sei nun Gegenstand der Prüfung, teilte das Landesamt für Schule und Bildung weiter mit. Mit dem umgehenden Stopp des Projekts habe die Schulleitung zunächst gut reagiert. Der Schulleiter wollte sich auf dpa-Anfrage nicht äußern und verwies ans Kultusministerium. Dem Medienbericht zufolge haben mehrere Eltern Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Verbreitung pornografischer Inhalte an Unter-18-Jährige gestellt. © dpa-infocom, dpa:260413-930-940417/1