Schmuck und Bargeld: Vorgebliche Not: Rentnerin um fünfstelligen Betrag betrogen

Datum13.04.2026 16:24

Quellewww.zeit.de

TLDREine Rentnerin in Potsdam wurde Opfer eines Schockanrufs und um rund 25.000 Euro betrogen. Die Betrüger gaben sich als ihr Sohn aus, behaupteten, er habe einen Unfall verursacht und benötige eine Kaution. Da die Frau nicht genug Bargeld hatte, boten die Täter an, Schmuck als Pfand anzunehmen. Ein angeblicher Gutachter holte daraufhin Schmuck und Bargeld ab.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Schmuck und Bargeld“. Lesen Sie jetzt „Vorgebliche Not: Rentnerin um fünfstelligen Betrag betrogen“. Eine Rentnerin aus Potsdam ist von Kriminellen um einen fünfstelligen Betrag gebracht worden. Die Täter hatten mit einem sogenannten Schockanruf Kontakt zu der Frau aufgenommen, wie ein Sprecher der Polizei berichtete. Einer der Anrufer habe sich als ihr Sohn ausgegeben und erklärt, einen schweren Unfall verursacht zu haben. Den Angaben zufolge erklärten die Täter, dem Sohn drohe eine Haftstrafe. Laut Polizei wurde der Frau angeboten, eine Kaution zu zahlen, um ihn aus der vorgeblichen Haft zu entlassen. "Da die Seniorin lediglich über eine kleinere Bargeldsumme im Haus verfügte, boten die Täter an, auch Schmuck als Pfand anzunehmen", führte der Polizeisprecher aus.  Hierzu sollte ein angeblicher Gutachter, zur Wohnanschrift kommen und die Wertgegenstände abholen. Die Frau kam diesem angeblichen Angebot nach, sodass die Täter Schmuck und Bargeld in Höhe von etwa 25.000 Euro erbeuten konnten. © dpa-infocom, dpa:260413-930-939990/1