Datum13.04.2026 15:53
Quellewww.zeit.de
TLDRHamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher und der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther besuchten Danzig, um die Zusammenarbeit im Ostseeraum zu stärken. Inhalte waren wirtschaftliche Kooperationen und die Sicherheit. Die Reise findet vor dem Hintergrund angespannter Beziehungen zu Russland statt. Geplant sind weitere Stationen in Litauen und Lettland, mit Fokus auf maritime Wirtschaft, Cybersicherheit und Verteidigung.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Zusammenarbeit im Ostseeraum“. Lesen Sie jetzt „Tschentscher und Günther auf gemeinsamer Reise in Danzig“. Zum Auftakt einer gemeinsamen Reise nach Polen und ins Baltikum sind Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher und der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) in Danzig (Gedansk) eingetroffen. In der größten polnischen Hafenstadt und Hauptstadt der Woiwodschaft Pommern standen politische Gespräche mit der Regierungs- und Verwaltungsspitze auf dem Programm. Im Mittelpunkt sollten dabei die wirtschaftliche Zusammenarbeit im Ostsee-Raum und die Kooperation zwischen den polnischen und den Häfen von Hamburg und Schleswig-Holstein stehen. Die erste gemeinsame Auslandsreise der beiden Nord-Regierungschefs findet angesichts der im Ostseeraum verschärften Spannungen mit Russland statt. Weitere Stationen sind in den kommenden Tagen die litauische Hauptstadt Vilnius und Riga in Lettland. Tschentscher und Günther wollen sich auf der Reise für eine stärkere Zusammenarbeit im Ostsee-Raum in den Bereichen maritime Wirtschaft, Cybersicherheit und Verteidigung einsetzen. Begleitet werden sie von Schleswig-Holsteins Innenministerin Magdalena Finke sowie Digitalisierungsminister Dirk Schrödter (beide CDU) und Hamburgs Außen-Staatsrätin Liv Assmann (SPD). Neben einer Delegation aus Wirtschaft und Wissenschaft beider Länder nehmen auch Abgeordnete der Landesparlamente an der Reise teil. Auf ihrer Anreise waren die Regierungschefs vom Pilotenstreik bei der Lufthansa betroffen. Um sicher nach Danzig zu gelangen, waren Tschentscher und Günther kurzfristig auf eine nicht bestreikte Airline umgebucht worden. Das Gros der Delegation flog hingegen trotz des Arbeitskampfes mit einer Lufthansa-Maschine hinterher. © dpa-infocom, dpa:260413-930-939772/1