Datum13.04.2026 14:19
Quellewww.spiegel.de
TLDRDie Spritpreise haben am Montagmorgen einen neuen Rekord erreicht, bedingt durch den Anstieg des Ölpreises. Sowohl Benzin als auch Diesel verzeichneten mittägliche Preissteigerungen, die die höchsten seit Einführung der 12-Uhr-Regel waren. Nach Tagen fallender Preise deutet diese Trendwende auf eine erneute Verteuerung hin. Hintergrund ist der wieder gestiegene Ölpreis nach dem Scheitern von Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Zuvor hatten sich die Kraftstoffpreise noch deutlich verbilligt.
InhaltMit den steigenden Ölpreisen zeichnet sich auch bei Benzin und Diesel eine Trendwende ab. Darauf deuten die Zahlen vom Montagmittag hin – sie sind alarmierend. Die Abwärtsentwicklung der Spritpreise setzt sich zunächst nicht fort. Angesichts steigender Ölpreise zeichnet sich die nächste Trendwende an der Zapfsäule ab, wie aus Daten des ADAC hervorgeht: Am Montagmittag lagen die Spritpreise im bundesweiten Schnitt nach dem mittäglichen Sprung über dem Preis zum selben Zeitpunkt am Vortag. Auch die Sprünge zwischen 11.45 Uhr und 12.15 Uhr waren mit 12,5 Cent pro Liter Diesel und 11,4 Cent bei Super E10 die höchsten seit Einführung der 12-Uhr-Regel. Vor dem Sprung war E10 noch minimal billiger als zum Vortageszeitpunkt, danach lag der Kraftstoff mit 2,181 Euro pro Liter um 1,7 Cent über dem Vortageswert. Auch Diesel war vor dem Sprung um Cent-Bruchteile billiger als am Sonntag, danach mit 2,385 Euro aber 2,1 Cent teurer. Hintergrund des Anstiegs dürfte der nach dem Scheitern der Verhandlungen zwischen den USA und Iran wieder deutlich höhere Ölpreis sein. Davor hatten die Spritpreise mehrere Tage teils deutlich nachgegeben, nachdem der Ölpreis zwischenzeitlich gefallen war. Im bundesweiten Tagesdurchschnittswert des Sonntags hatte Super E10 2,100 Euro gekostet – 9,1 Cent weniger als eine Woche zuvor. Diesel hatte sich binnen Wochenfrist um 14,7 Cent auf 2,293 Euro verbilligt.