Datum13.04.2026 12:56
Quellewww.zeit.de
TLDRBei einem Streit zwischen zwei Brüdern in Castrop-Rauxel wurde ein 39-Jähriger durch Messerstiche tödlich verletzt. Der 33-jährige Bruder erlitt ebenfalls eine Stichverletzung und wurde festgenommen. Nach ersten Erkenntnissen gerieten die beiden in der Wohnung des Jüngeren verbal aneinander, bevor es zur Gewalttat mit einer Stichwaffe kam. Der 33-Jährige behauptet, er habe sich nur verteidigt. Die genauen Umstände werden von einer Mordkommission ermittelt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Messerstiche“. Lesen Sie jetzt „Blutiger Streit unter Brüdern endet tödlich“. Bei einer blutigen Auseinandersetzung zwischen zwei Brüdern in einer Wohnung in Castrop-Rauxel ist am Sonntagabend ein 39-Jähriger durch Messerstiche tödlich verletzt worden. Der jüngere Bruder kam mit einer tiefen Stichverletzung ins Krankenhaus, so die Staatsanwaltschaft Dortmund. Er war noch am Tatort vorläufig festgenommen worden. Die beiden Deutschen hatten nach ersten Erkenntnissen in der Wohnung des jüngeren Mannes zunächst verbal gestritten und sich dann gegenseitig mit einer Stichwaffe schwer verletzt, berichtete Staatsanwalt Henner Kruse. Der 33-Jährige habe gegenüber Nachbarn und der Polizei ausgesagt, er sei von seinem Bruder angegriffen worden und habe sich nur verteidigt. Seinen ersten Angaben zufolge habe sein Bruder Geld von ihm verlangt. Als er dies verweigerte, soll er auf ihn losgegangen sein. Laut Staatsanwalt hatte der 33-Jährige seinen Bruder noch in den Hausflur des Mehrfamilienhauses geschleppt. Darauf aufmerksam geworden, verständigten Nachbarn die Polizei. Der 39-Jährige sei trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen noch vor Ort verstorben. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen zum noch unklaren Tathergang und den Hintergründen aufgenommen. Zunächst soll die Leiche des 39-Jährigen obduziert werden. © dpa-infocom, dpa:260413-930-938383/1