Datum13.04.2026 09:59
Quellewww.spiegel.de
TLDRNachdem US-Vizepräsident JD Vance Wahlkampfhilfe für Viktor Orbán geleistet hatte, wird er online verspottet. Orbáns Partei verlor die Parlamentswahl laut Artikel in Ungarn deutlich. Kritiker machen Vances Unterstützung für Orbán mitverantwortlich für dessen Niederlage, was online zu Memes und Spott führt. Ricarda Lang schlug humorvoll vor, wo Vance als Nächstes "helfen" könnte.
InhaltVor der Ungarnwahl hatte JD Vance für Viktor Orbán getrommelt. Die Wahlkampfhilfe verkehrte sich aber ins Gegenteil, im Netz spotten nun viele über den US-Vize. Ricarda Lang hat gar einen Tipp, wo er als Nächstes "helfen" könne. Viktor Orbán wird nicht länger Ministerpräsident von Ungarn sein. Die Partei seines Herausforderers Péter Magyar hat in einem Erdrutschsieg die Parlamentswahlen gewonnen . Im Land bejubeln viele das Ergebnis – und auch im Netz wird der Wahlsieg kommentiert, nicht ohne Breitseiten gegen die USA. Denn die Regierung von US-Präsident Donald Trump hatte klar auf einen Wahlsieg von Viktor Orbán gesetzt. Vizepräsident JD Vance war kurz vor der Wahl zur Unterstützung eigens nach Ungarn gereist. Nun wird Vance unfreiwillig zu Meme-Material. "Brüssels Bürokraten" würden Ungarn zusetzen, hatte er vergangene Woche in Budapest behauptet. Das Land habe die schlimmsten Beispiele für Einmischung in seine Politik und seinen Wahlkampf erlebt. Nun attestieren Magyar-Anhänger und Beobachter aus aller Welt Vance selbst Einmischung. Und danken ihm, dass sein schlechter Einfluss zu Orbáns Niederlage geführt habe. Der britische Moderator Rod Whiting schreibt, man müsse JD Vance dafür loben, dass er Orbáns Niederlage ermöglicht habe. "Das Gesetz der unbeabsichtigten Folgen scheint ein wiederkehrendes Problem der aktuellen US-Regierung zu sein." Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Ein anderer Nutzer listet prompt mehrere vergangene Schnitzer von JD Vance auf: Der vorherige Papst sei kurz nach seinem Besuch verstorben, die Verhandlungen mit Iran seien nach seinem Besuch zu Bruch gegangen, sein Engagement in Ungarn ging nach hinten los. Aber immerhin könne er unfallfrei einer Siegerehrung beiwohnen, behauptet ein Nutzer, um dann per Video das Gegenteil zu beweisen. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Andere vergleichen die Hilfe aus den USA mit einem Ausschnitt aus der ungelenken Büro-Satire "The Office". Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Die Grünenabgeordnete Ricarda Lang, bekannt für humorige Tweets, mischt sich ebenfalls in die Häme ein. Und hat einen Vorschlag, an welcher Stelle JD Vance als Nächstes sein unglückliches Händchen ins Spiel bringen könnte: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Der tschechische EU-Abgeordnete Tomáš Zdechovský dankt Vance mit einer einfachen Grafik: Sie zeigt, ab wann sich die Stimmverhältnisse zwischen Orbán und Magyar, die ohnehin zu Ungunsten Orbáns lagen, dramatisch voneinander trennten. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Die Tisza-Partei von Oppositionsführer Magyar kann in Ungarn auf eine klare Mehrheit hoffen: Nach Auszählung der Stimmzettel in mehr als 98 Prozent der Wahllokale kommt Tisza auf 138 von 199 Mandaten im Parlament. Orbáns Partei Fidesz holt nur 55 Sitze. Orbán selbst gestand noch am Sonntagabend seine Niederlage ein.