Datum13.04.2026 07:53
Quellewww.zeit.de
TLDRKubas Präsident Miguel Díaz-Canel hat die USA vor einer militärischen Eskalation gewarnt und Widerstand angekündigt, falls es dazu kommen sollte. Zugleich zeigte er sich offen für Gespräche, betonte aber, dass Kubas politisches System nicht verhandelbar sei. Die Forderung nach politischen Reformen bezeichnete er als "große Lüge".
InhaltMiguel Díaz-Canel hat sich offen für Gespräche mit den USA gezeigt. Zugleich kündigte Kubas Präsident Widerstand an, sollte der Konflikt militärisch eskalieren. Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel hat die USA davor gewarnt, den Konflikt zwischen den beiden Ländern militärisch zu eskalieren. "Wenn das passiert, wird es Kämpfe geben, und es wird einen Widerstand geben, und wir werden uns verteidigen, und wenn wir sterben müssen, werden wir sterben", sagte Díaz-Canel in einem Interview des US-Senders NBC News. "Wir wollen keinen Krieg", sagte er weiter und zeigte sich offen für Gespräche mit den USA. Auf die Frage nach zentralen Forderungen der Trump-Regierung – darunter die Freilassung politischer Gefangener, Mehrparteienwahlen sowie die Anerkennung von Gewerkschaften und einer freien Presse – sagte Díaz-Canel, solche Forderungen seien an Kuba nicht gestellt worden. Mit Blick auf das politische System und die verfassungsmäßige Ordnung seien diese Fragen "nicht Gegenstand von Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten". Die Behauptung, Kritiker würden in Kuba systematisch inhaftiert, bezeichnete er als "große Lüge". Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.