Migration: Beauftragte: Potenzial ausländischer Arbeitnehmer nutzen

Datum13.04.2026 06:55

Quellewww.zeit.de

TLDRSachsen-Anhalts Migrationsbeauftragte Susi Möbbeck fordert Betriebe auf, das Potenzial ausländischer Arbeitskräfte stärker zu nutzen. Viele Unternehmen, besonders Handwerksbetriebe, scheuten die Integration oder stellten sich auf Schrumpfung ein. Größere Unternehmen integrieren zwar bereits, aber die Zahl sei noch zu gering. Möbbeck betont, dass persönliche Kontakte Vorurteile abbauen und Migranten ein offeneres Klima in Sachsen-Anhalt wünschen. Ziel sei es, von einem Transit- zu einem Bleibeland zu werden.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Migration“. Lesen Sie jetzt „Beauftragte: Potenzial ausländischer Arbeitnehmer nutzen“. Sachsen-Anhalts Migrationsbeauftragte Susi Möbbeck (SPD) ermuntert Betriebe, ausländische Arbeitskräfte zu integrieren. "Es gibt viele kleine Handwerksbetriebe, die es gar nicht erst probieren und sich lieber auf einen Schrumpfprozess einstellen, als das Potenzial ausländischer Arbeitnehmer zu nutzen", sagte Möbbeck der "Mitteldeutschen Zeitung" (MZ). Größere Unternehmen erklärten, dass sie bereits ausländische Arbeitnehmer integrierten und dies auch weiter tun wollen. Die Zahl dieser Betriebe sei aber noch zu niedrig. "Da, wo Menschen persönliche Kontakte miteinander haben, ändert sich auch etwas in der Wahrnehmung. Dort nehmen auch rassistische Stereotype ab", sagte Möbbeck der Zeitung. Derzeit würden viele Migranten das Klima in Sachsen-Anhalt "nicht als offen oder sogar feindselig" wahrnehmen. "Wir müssen vom Transit- zum Bleibeland werden." © dpa-infocom, dpa:260413-930-936951/1