Ringen um Entlastungen: Schulze warnt: Schwarz-Rot darf nicht "Ampel 2.0" werden

Datum12.04.2026 18:34

Quellewww.zeit.de

TLDRSachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) drängt die schwarz-rote Bundesregierung zu schnellen Entlastungen, insbesondere für Autofahrer. Er warnt vor anhaltenden internen Streitigkeiten und der Gefahr, eine "Ampel 2.0" zu werden. Schulze fordert umgehend konkrete Lösungen und schlägt zur Senkung der Spritpreise die Aussetzung der CO2-Abgabe vor. Die Koalition steht unter Entscheidungsdruck bezüglich Energiepreisen und anstehender Reformen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Ringen um Entlastungen“. Lesen Sie jetzt „Schulze warnt: Schwarz-Rot darf nicht "Ampel 2.0" werden“. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze warnt die Bundesregierung eindringlich vor Streit und fordert rasche Entlastungen insbesondere für Autofahrer. Was Deutschland jetzt am wenigsten brauche, sei Streit in der Bundesregierung, sagte der CDU-Politiker in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin".  "Wir brauchen jetzt Lösungen, gesprochen ist genug", betonte Schulze. Er mahnte mit Blick auf öffentlich ausgetragenen Streit über Entlastungsmaßnahmen und auf die Vorgängerkoalition zugleich: "Wir müssen hier aufpassen, dass wir nicht zu einer Ampel 2.0 werden in Deutschland." Die schwarz-rote Regierungskoalition diskutierte am Wochenende in unterschiedlichen Runden über Fortschritte beim Thema Energiepreise und bei den anstehenden Sozial- und Steuerreformen. Schulze sieht die Koalition dabei unter Entscheidungsdruck. Die Preise an den Zapfsäulen müssten rasch reduziert werden. Maßnahmen, die Wochen oder Monate dauerten, würden aktuell niemand weiterhelfen.  Schulze sprach sich dafür aus, die CO2-Abgabe für eine gewisse Zeit auszusetzen. Dies würde 16 Cent je Liter bedeuten. Dann müsse aber auch das Bundeskartellamt seine Arbeit machen und dies kontrollieren. © dpa-infocom, dpa:260412-930-935743/1