Datum12.04.2026 14:53
Quellewww.zeit.de
TLDRUS-Vizepräsident J.D. Vance hat nach gescheiterten Iran-Verhandlungen in Islamabad einen Tankstopp auf der US-Luftwaffenbasis Ramstein eingelegt. Die Gespräche zur Friedenslösung im Iran-Krieg endeten ohne Einigung. Vance bemängelte mangelnde Verpflichtung des Irans zur Nicht-Atomwaffenentwicklung. Er hinterließ einen letzten Vorschlag. Ramstein dient US-Vertretern oft als Zwischenstopp.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Stopp nach Iran-Verhandlungen“. Lesen Sie jetzt „US-Vizepräsident Vance in Ramstein zwischengelandet“. US-Vizepräsident J.D. Vance hat einen Zwischenstopp auf der US-Luftwaffenbasis im pfälzischen Ramstein eingelegt. Vance war auf dem Rückweg von den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad. Auf Fotos sieht man den Republikaner, wie er mit einem Pappbecher in der Hand über das Rollfeld lief. Laut mitreisenden Journalisten handelte es sich um einen geplanten Tankstopp. Die Verhandlungen über eine dauerhafte Friedenslösung im Iran-Krieg hatten am frühen Sonntagmorgen ohne Einigung geendet. Vance, der die Verhandlungen in Islamabad für die USA führte, sagte nicht, was genau die Knackpunkte waren. Er gab lediglich an, man habe bislang nicht gesehen, dass sich der Iran grundlegend dazu verpflichte, langfristig keine Atomwaffen zu entwickeln. Man verlasse den Ort der Verhandlungen und lasse einen Vorschlag für den Iran zurück, der ein endgültiges Angebot darstelle. Bereits im April 2025 hatte Vance die US-Luftwaffenbasis in der Nähe von Kaiserslautern besucht, damals auf einem Heimflug aus Indien. In der Vergangenheit hatten immer wieder ranghohe US-Vertreter kurz Halt in der Westpfalz gemacht - vor allem zum Tanken. So war im Dezember 2023 die damalige US-Vizepräsidentin Kamala Harris auf dem Heimflug von der Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen in Dubai in Ramstein. In jüngerer Zeit war die Air Base auch mehrmals Konferenzort für Beratungen über westliche Waffenlieferungen an die Ukraine im Krieg gegen Russland. © dpa-infocom, dpa:260412-930-934927/1