Datum12.04.2026 09:48
Quellewww.zeit.de
TLDREin Zwölfjähriger hat nach einer Online-Probefahrt einen Motorroller nicht zurückgegeben. Der Roller war nicht versichert und der Junge hatte keine Fahrerlaubnis. Zuerst behauptete er, der Roller sei gestohlen worden, doch die Polizei fand ihn bei ihm zu Hause. Der Roller wurde dem Eigentümer nicht sofort zurückgegeben, da auf eine Manipulation mit erhöhter Höchstgeschwindigkeit hingewiesen wird, was zu mehreren Ermittlungsverfahren führte.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Inserat im Internet“. Lesen Sie jetzt „Zwölfjähriger bringt Roller nach Probefahrt nicht zurück“. Ein Zwölfjähriger hat nach Polizei-Angaben einen Motorroller nach der Probefahrt nicht mehr zurückgebracht. Der Verkäufer rief daraufhin die Polizei, wie es hieß. Den Angaben nach stieß der Junge am Samstag im Internet auf ein Inserat für den gebrauchten Motorroller und vereinbarte mit dem Verkäufer eine Probefahrt. Laut Polizei war der Motorroller nicht versichert, der Zwölfjährige hatte zudem keine Fahrerlaubnis. "Scheinbar gefiel dem Jungen das Kleinkraftrad so gut, dass er entschied, das Fahrzeug einfach nicht zurückbringen", heißt es im Polizeibericht. Die Polizei suchte daraufhin den Zwölfjährigen zu Hause in Hof auf. Der Junge habe zuerst eine Geschichte erfunden, in der der Roller während der Probefahrt geraubt wurde. Laut Polizei stellte sich die Erzählung allerdings schnell als unwahr heraus und der Motorroller wurde gefunden. Direkt an den 36 Jahre alten Eigentümer ging der Roller jedoch nicht: Laut Polizei besteht der Verdacht, dass das Zweirad manipuliert und dadurch die zulässige Höchstgeschwindigkeit erhöht wurde. Es seien mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. © dpa-infocom, dpa:260412-930-933743/1