Datum12.04.2026 09:51
Quellewww.zeit.de
TLDRFünf Jugendliche wurden nach einem Grillabend in einer Garage in Schramberg mit Verdacht auf Kohlenmonoxidvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Aufgrund des schlechten Wetters hatten sie die Feier in die geschlossene Garage verlegt. Das geruch- und farblose Gas entstand bei der Verbrennung und führte zu Atemwegsproblemen. Die Polizei warnt eindringlich davor, in geschlossenen Räumen zu grillen, da Kohlenmonoxid tödlich sein kann. Warnmelder werden zur Früherkennung empfohlen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gefahr beim Grillen“. Lesen Sie jetzt „Jugendliche nach Grillabend in Garage im Krankenhaus“. Fünf Jugendliche haben bei einem Grillabend in Schramberg (Kreis Rottweil) einen Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Wie die Polizei mitteilte, wurden die Beteiligten im Alter von 16 bis 21 Jahren wegen des Verdachts auf Kohlenmonoxidvergiftung in eine Klinik gebracht. Demnach verlegten die Jugendlichen ihre Grillfeier am Samstagabend wegen des schlechten Wetters in eine Garage, in der sich das giftige Gas den Angaben zufolge ausbreitete. Kurz darauf klagten die Beteiligten über Atemwegsprobleme, einer von ihnen habe sich übergeben. Der Rettungsdienst brachte alle fünf in umliegende Krankenhäuser. Auch die Eltern eines Beteiligten wurden vorsorglich aus dem Haus evakuiert, da sich das Kohlenmonoxid bereits im Gebäude verteilt hatte. Die Polizei warnte davor, in geschlossenen Räumen zu grillen. Kohlenmonoxid ist ein farb- und geruchloses Gas. Es entsteht bei unvollständiger Verbrennung kohlenstoffhaltiger Stoffe wie Holz, Kohle und Benzin. In höheren Konzentrationen wirkt es als starkes Atemgift - und kann tödlich sein. Warnmelder können frühzeitig Alarm schlagen und Leben retten. © dpa-infocom, dpa:260412-930-933786/1