Datum12.04.2026 08:38
Quellewww.spiegel.de
TLDREine gerissene Oberleitung stoppte am Samstag einen ICE auf der Strecke Berlin-München, was hunderte Reisende stundenlang festhalten ließ. Während die Strecke seit Samstagabend eingleisig befahrbar ist und Züge umgeleitet werden, dauern die Reparaturarbeiten an. Fahrgäste müssen sich auch am Sonntag auf Verspätungen von 30-50 Minuten einstellen. Ob die Strecke noch heute oder erst morgen wieder vollständig freigegeben wird, ist unklar.
InhaltHunderte Fahrgäste saßen am Samstag in einem ICE fest, weil eine Oberleitung auf den Zug fiel. Die Auswirkungen sind auch am Sonntag noch zu spüren. Auch am Sonntag müssen sich Fahrgäste noch auf eine längere Fahrzeit auf der wichtigen Bahnstrecke Berlin-München einstellen. Dort war am Samstag eine Oberleitung gerissen. Die Reparaturarbeiten dauerten an, sagte eine Bahnsprecherin am Morgen der Nachrichtenagentur dpa. Ob die Strecke noch am Sonntag wieder komplett freigegeben wird oder erst am Montag, stehe noch nicht fest. Am Samstag war eine Oberleitung bei Zahna-Elster in Sachsen-Anhalt gerissen und auf einen ICE gefallen. Hunderte Reisende saßen stundenlang fest. Zwei von ihnen wurden laut Bahn leicht verletzt. Seit Samstagabend sei die Strecke an der betroffenen Stelle wieder eingleisig befahrbar, sagte die Sprecherin. Züge werden demnach auch über Dessau umgeleitet. Die Bahn sprach am Morgen von einer Verspätung von 30 bis 50 Minuten. "Unser Personal vor Ort arbeitet unter Hochdruck an der Beseitigung der Störung", heißt es auf der Website . Die Bahn könnte der Gewinner der hohen Spritpreise sein – doch es gibt einen Haken. Lesen Sie hier mehr.