Verkehr: Blitzermarathon in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

Datum12.04.2026 05:00

Quellewww.zeit.de

TLDRVom 13. bis 19. April findet in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die "Speedweek" statt. Die Polizei kontrolliert verstärkt die Geschwindigkeit, besonders an unfallträchtigen Stellen und in Gefahrenzonen wie Schulen und Baustellen. Brutale Rasereien werden ins Visier genommen. Autofahrer müssen mit üblichen Sanktionen bei Verstößen rechnen, darunter Bußgelder, Punkte und Fahrverbote, die je nach Höhe der Überschreitung und Ort variieren.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Verkehr“. Lesen Sie jetzt „Blitzermarathon in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen“. In der kommenden Woche will die Polizei verstärkt die Geschwindigkeit auf den Straßen kontrollieren. Auch Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen beteiligen sich an der europaweiten Aktionswoche, wie der ADAC mitteilte. Doch was bedeutet das für Autofahrer? Und welche Strafen drohen bei Verstößen? Ein Überblick:  Mit der sogenannten "Speedweek" nimmt die Polizei vor allem Raser ins Visier. Die Kontrollwoche läuft vom 13. bis zum 19. April. In diesem Zeitraum soll verstärkt die Geschwindigkeit kontrolliert werden. Am 15. April, dem Haupttag der Aktion, ist besondere Vorsicht geboten. Dem ADAC zufolge gibt es vor allem auf unfallträchtigen Streckenabschnitten und in Gebieten mit besonderer Gefährdungslage deutlich mehr Kontrollen. Dazu zählen unter anderem Schulen, Baustellen, Kindergärten, Altenheime und Krankenhäuser. Betroffen sind sowohl Autobahnen und Bundesstraßen als auch Straßen innerorts. Auf mehreren Autobahnen ist an einigen Stellen mit Blitzern zu rechnen, unter anderem auf der A9 Richtung München und Berlin bei Leipzig/Halle, auf der A4 Richtung Dresden und Frankfurt/Main in Thüringen und Sachsen, sowie auf der A71 Richtung Sangerhausen. Auch in Städten und Gemeinden werden Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. In Erfurt beispielsweise an der B4. Leipzig nimmt nicht an der Aktionswoche teil. Für Autofahrerinnen und Autofahrer, die während der Aktionswoche geblitzt werden, gelten die üblichen Sanktionen – von Bußgeldern über Punkte in Flensburg bis hin zu Fahrverboten. Wie hoch die Strafe ausfällt, richtet sich laut ADAC nach dem Ausmaß der Geschwindigkeitsüberschreitung und danach, ob der Verstoß innerorts oder außerorts begangen wurde.  Innerorts fallen die Sanktionen in der Regel höher aus. Bereits ab 16 Kilometern pro Stunde zu viel drohen 70 Euro Bußgeld. Wer innerorts 26 km/h zu schnell fährt, muss mit 180 Euro Bußgeld, einem Punkt in Flensburg und bei Wiederholung sogar mit einem Fahrverbot rechnen. © dpa-infocom, dpa:260412-930-933257/1