Datum12.04.2026 04:00
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Thüringen haben die Menschen in den Landkreisen Hildburghausen, Greiz und im Eichsfeld die höchste Kaufkraft. In Jena, Weimar und Erfurt ist sie am geringsten, da dort die Einkommen nur im Mittelfeld liegen, die Preise aber überdurchschnittlich hoch sind. Thüringen liegt in der bundesweiten Kaufkraft auf Rang 8. Seine durchschnittliche, preisbereinigte Kaufkraft beträgt 27.651 Euro.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kaufkraft“. Lesen Sie jetzt „Hier können sich Menschen in Thüringen am meisten leisten“. In Jena, Weimar und Erfurt können sich die Menschen in Thüringen von ihrem Einkommen durchschnittlich am wenigsten leisten. Das hat das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln berechnet. Während die Einkommen in den drei Städten landesweit eher im unteren Mittelfeld sind, liegt das Preisniveau deutlich über dem anderer Thüringer Regionen. Am meisten blieb vom Einkommen der Analyse zufolge in den Landkreisen Hildburghausen, Greiz oder im Eichsfeld hängen. Im bundesweiten Vergleich liegt die Kaufkraft in Thüringen demnach auf Rang 8 von 16. Das um die regionalen Preise bereinigte regionale Durchschnittseinkommen betrug im Jahr 2023 - aktuellere Daten lagen nicht vor - 27.651 Euro. Im Freistaat werden demnach die bundesweit drittniedrigsten Einkommen erzielt. Allerdings sind nur in Sachsen-Anhalt die Lebenshaltungskosten niedriger als in Thüringen. Konkret sieht das Ranking in den Städten und Landkreisen so aus: Am besten schneidet Bayern ab. Hier trifft das höchste nominale Einkommen auf die dritthöchsten Preise. Das führt zu einer bereinigten regionalen Kaufkraft von 30.396 Euro. Basis der Auswertung ist eine aufwendige Datensammlung des IW Köln zu den regionalen Preisen in kreisfreien Städten, Kreisen sowie Stadt- und Landkreisen in Deutschland, die die Forscher mit Einkommensdaten des Statistischen Bundesamtes verknüpft haben. Beide beruhen auf Daten des Jahres 2023, weil vor allem für die Einkommen keine aktuelleren validen Zahlen vorliegen. Mit einer früheren Auswertung des IW Köln zum selben Thema sind die Daten nur eingeschränkt vergleichbar. Damals hatte das bayerische Starnberg den ersten Platz belegt, nun ist es Heilbronn in Baden-Württemberg. © dpa-infocom, dpa:260412-930-933109/1