Demonstration: Proteste für Freiheit im Iran

Datum11.04.2026 17:12

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Frankfurt protestierten Hunderte Menschen für Freiheit im Iran und gegen eine Eskalation im Nahen Osten. Die Demonstration fand während Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Islamabad statt. Streitpunkte sind die Straße von Hormus, das iranische Atomprogramm und die Freigabe von Vermögenswerten. Die USA fordern freie Schifffahrt und die Einstellung des Atomprogramms, während der Iran unter anderem die Aufhebung von Sanktionen und Reparationen verlangt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Demonstration“. Lesen Sie jetzt „Proteste für Freiheit im Iran“. Gegen eine weitere Eskalation des Kriegs im Nahen Osten sowie für Freiheit und Demokratie im Iran sind mehrere Hundert Menschen in Frankfurt auf die Straße gegangen. Die Demonstranten waren mit zahlreichen Fahnen unterwegs. Laut Polizei blieb alles zum Start der Kundgebung friedlich.  Die Aktion fand während der Verhandlungen über eine dauerhafte Beilegung des Iran-Konflikts statt. In der pakistanischen Hauptstadt Islamabad war eine US-Delegation unter der Leitung von Vizepräsident JD Vance mit einer iranischen Delegation mit Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf zusammengekommen. Nach Beginn einer zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg geht es in den Verhandlungen um die Suche nach einer dauerhaften Friedenslösung. Zu den zentralen Konfliktpunkten gehört die Blockade der Straße von Hormus.  Der Iran beansprucht die Kontrolle der Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman und plant die Einführung eines Mautsystems. Die USA hingegen bestehen auf einer freien und sicheren Passage von Schiffen ohne Gebühren - wie es zuvor der Fall war.  Zudem verlangt Washington die Herausgabe von mehr als 400 Kilogramm hoch angereicherten Urans und die Einstellung des iranischen Atomprogramms. Außerdem will die US-Seite Beschränkungen für die Entwicklung ballistischer Raketen durch den Iran. Teheran verlangt die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte, Reparationszahlungen für Kriegsschäden, die Aufhebung aller Sanktionen, Garantien gegen erneute Angriffe und einen Abzug von US-Truppen aus der Region. © dpa-infocom, dpa:260411-930-932179/1