Kundgebung in Berlin: Demonstranten in Berlin fordern Demokratie für den Iran

Datum11.04.2026 16:35

Quellewww.zeit.de

TLDRHunderte Demonstranten forderten in Berlin Demokratie und Menschenrechte für den Iran. Bei Kundgebungen nahe der US-Botschaft und dem Brandenburger Tor waren israelische und amerikanische Fahnen zu sehen. Redner äußerten Hoffnung, dass ein militärischer Angriff das Regime schwäche. Gezeigt wurden Plakate mit dem Bild des iranischen Oppositionspolitikers Reza Pahlavi sowie Forderungen nach Freiheit und dem Ende der Mullah-Herrschaft. Die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl auf etwa 600, ohne Zwischenfälle.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kundgebung in Berlin“. Lesen Sie jetzt „Demonstranten in Berlin fordern Demokratie für den Iran“. Mehrere hundert Menschen haben bei zwei Kundgebungen in Berlin Demokratie für den Iran gefordert. Gegenüber der amerikanischen Botschaft und dem Holocaust-Mahnmal in Berlin-Mitte waren zahlreiche Demonstranten mit Fahnen zu sehen, darunter auch israelische und amerikanische.  Eine Rednerin sagte, der israelische und amerikanische Angriff auf den Iran habe vielen Menschen dort Hoffnung gegeben. Er habe das Regime geschwächt. "Unser Ziel ist ein Iran, der die Menschenrechte achtet", sagte sie. Auf Plakaten war "Freiheit für den Iran" zu lesen, Teilnehmer skandierten "Demokratie für Iran!" und "Die Mullahs müssen weg!". Zu sehen waren auch viele Plakate, die den iranischen Oppositionspolitiker Reza Pahlavi zeigten, den Sohn des 1979 gestürzten Schahs. Ähnlich sah es am nahen Platz des 18. März direkt am Brandenburger Tor aus: "Freiheit für Iran - Frieden für die Welt" lautete dort eine Forderung.  Demonstranten wiesen auf die hohe Zahl von Hinrichtungen im Iran hin, viele bekundeten ebenfalls ihre Sympathie für Pahlavi. Selbst ein Kind im Bollerwagen hielt ein Schild mit seinem Bild hoch.  Nach Angaben der Berliner Polizei nahmen am Nachmittag rund 600 Menschen an beiden Veranstaltungen teil. Hinweise auf Zwischenfälle oder Straftaten lagen der Polizei nicht vor. © dpa-infocom, dpa:260411-930-932054/1