Datum11.04.2026 09:20
Quellewww.zeit.de
TLDRRyanair schließt aufgrund hoher Kerosinpreise Flugstornierungen und Preiserhöhungen nicht aus. Obwohl 80% des Treibstoffs bis 2027 gesichert sind, bleiben 20% Unsicherheit. Die geplante Senkung der Luftverkehrssteuer in Deutschland wird nicht an die Passagiere weitergegeben, da sie als unzureichend angesehen wird.
InhaltPreiserhöhungen und Flugstornierungen kann Ryanair nicht ausschließen. Die gesenkte Luftverkehrssteuer will die Fluggesellschaft nicht an die Passagiere weitergeben. Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair schließt angesichts hoher Kerosin-Preise Stornierungen von Flügen im Sommer nicht aus. "Zum jetzigen Zeitpunkt können wir auch Flugstornierungen noch nicht ausschließen", sagte Ryanair-Manager Marcel Pouchain Meyer den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). Auch kurzfristige Preiserhöhungen könnten notwendig werden. "Wir sehen die Situation mit großer Besorgnis", sagte Pouchain weiter mit Blick auf die Hauptreisezeit. Die Fluggesellschaft habe zwar 80 Prozent des bis Ende März 2027 benötigten Treibstoffes zum Festpreis sichern können. "Aber 20 Prozent Unsicherheit sind immer noch da." Von der für Juli geplanten Minderung der Luftverkehrssteuer in Deutschland werde man "gar nichts" an die Passagiere weitergeben, sagte Pouchain Meyer zu RND. Die Absenkung von 15,33 auf 13,03 Euro pro Flug sei nicht mehr als ein "Tropfen auf dem heißen Stein". Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.