Berlin: Wann man den Pergamonaltar wieder sehen kann

Datum10.04.2026 18:05

Quellewww.zeit.de

TLDRDas Pergamonmuseum in Berlin öffnet 2027 erste Teile wieder, darunter den Saal mit dem berühmten Pergamonaltar. Dieser muss jedoch 2034 erneut für fünf Monate schließen, um an die archäologische Promenade angebunden zu werden. Der Südflügel, mit dem Ischtar-Tor, bleibt über ein Jahrzehnt geschlossen. Das gesamte Museum soll planmäßig 2037 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Berlin“. Lesen Sie jetzt „Wann man den Pergamonaltar wieder sehen kann“. Nach jahrelangen Sanierungsarbeiten sollen erste Teile des Pergamonmuseums im nächsten Frühjahr wieder öffnen. Sie hielten an einer Wiedereröffnung im Frühjahr 2027 fest, teilte die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) in Berlin fest. Dann soll auch der Saal mit dem berühmten Pergamonaltar wieder besichtigt werden können. Im Jahr 2034 soll der Altarsaal dann noch einmal für fünf Monate schließen, wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtete. Grund sind die weiteren Bauarbeiten, die noch bis 2037 dauern werden. Der Altarsaal werde "in der zweiten Jahreshälfte 2034" für voraussichtlich fünf Monate noch einmal schließen, bestätigte die SPK. Die Begründung: Das Pergamonmuseum soll an die archäologische Promenade angebunden werden - sie soll vier von fünf historischen Häusern der Museumsinsel verbinden - und es sollen Anschlüsse an den Südflügel wiederhergestellt werden. Das Pergamonmuseum in Berlin gehört zu den bedeutendsten Museen der Welt. Der Südflügel bleibt wegen der Bauarbeiten noch mehr als ein Jahrzehnt geschlossen. Dort ist zum Beispiel das Ischtar-Tor mit der babylonischen Prozessionsstraße untergebracht. Vollständig öffnen soll das Museum erst 2037. Das genaue Datum steht nach Angaben der SPK noch nicht fest. Nächstes Jahr sollen erste Teile wieder öffnen. Zu Angaben des "Spiegel", mögliche Zeitpuffer seien aufgebraucht, teilte die SPK mit, man gehe von einer Wiedereröffnung im Frühjahr 2027 aus. Einige Bereiche öffnen dann nur vorübergehend. Ein neugestalteter Zugang zum Museum - das "Tempietto" - soll vorerst als Durchgangsraum genutzt werden, wie die SPK mitteilte. Ab 2030 werde es noch einmal schließen und seine Funktion als Eingangspavillon im Ehrenhof erst nach Vollendung des Bauabschnitts B erfüllen. Auch der Schlütersaal soll laut "Spiegel" ab 2032 erneut für mehr als fünf Jahre schließen. "Das ist korrekt und entspricht den bisherigen Planungen", teilte die SPK mit. In dem Saal sollen später Objekte aller vier im Museum vertretenen Sammlungen zu sehen sein: des Ägyptischen und Vorderasiatischen Museums, sowie der Antikensammlung und des Museums für Islamische Kunst. © dpa-infocom, dpa:260410-930-929657/1