Abschlussbericht: Leitungswasser in Möglingen - Keine Gefahr für Gesundheit

Datum10.04.2026 17:05

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Abschlussbericht des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts Freiburg bestätigt, dass das verunreinigte Leitungswasser in Möglingen keine Gesundheitsgefahr darstellt. Geringe Mengen Toluol und Xylol, gefunden in einer Probe, lagen weit unter schädlichen Grenzwerten. Die Verunreinigung durch illegale Entsorgung von Heimwerkerprodukten im April betraf etwa 3.000 bis 4.000 Anwohner, die zunächst vom Trinken und Kochen mit dem Wasser abgeraten wurden. Eine gezielte Verunreinigung wird nicht vermutet.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Abschlussbericht“. Lesen Sie jetzt „Leitungswasser in Möglingen - Keine Gefahr für Gesundheit“. Das verunreinigte Trinkwasser in Möglingen (Kreis Ludwigsburg) hat nach abschließender Untersuchung keine Gefahr für die Gesundheit dargestellt. Selbst wer große Mengen Wasser getrunken habe, werde keine gesundheitlichen Schäden davon tragen - zu diesem Ergebnis kommt das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Freiburg.  Bei der Probe aus dem Wasserturm, die direkt nach Bekanntwerden des Vorfalls Anfang April entnommen wurde, wurden unter anderem geringe Mengen von Toluol und Xylol festgestellt. Die Werte lagen aber deutlich unter den Vergleichsgrenzen für gesundheitsschädliche Stoffe, teilte das Landratsamt Ludwigsburg mit. Die beiden Stoffe seien typischerweise in Heimwerkerprodukten zu finden. Am Donnerstag vor einer Woche war eine größere Menge einer Flüssigkeit illegal in einem Nebenschacht entsorgt worden und in die Wasserversorgung geraten. Die Gemeinde ging aber nicht davon aus, dass der Stoff mit der Absicht ausgegossen wurde, um das Trinkwasser zu verunreinigen. Von dem Vorfall waren den Angaben nach etwa 3.000 bis 4.000 Anwohnerinnen und Anwohner betroffen. Das Gesundheitsamt hatte den Menschen zunächst untersagt, das Wasser zu trinken oder zum Kochen zu verwenden. © dpa-infocom, dpa:260410-930-929392/1