Datum10.04.2026 17:06
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Sachsen drohen weitere Warnstreiks im Regionalverkehr vom 15. bis 18. April in mehreren Kreisen und Städten, organisiert von Verdi. Betroffen sind diverse Verkehrsbetriebe. Straßenbahnen, Busse und Fähren in Dresden fahren weiterhin. Grund sind festgefahrene Tarifverhandlungen mit dem Arbeitgeberverband Nahverkehr. Verdi fordert Verbesserungen bei Arbeitszeitregelungen und Erhöhung des Jahresurlaubs.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tarifkonflikt“. Lesen Sie jetzt „Weitere Warnstreiks im sächsischen Regionalverkehr“. In Teilen Sachsens steht eine weitere Runde Warnstreiks im Regionalverkehr bevor. Die Gewerkschaft Verdi ruft vom nächsten Mittwoch (15. April) bis zum Samstag (18. April) in den Kreisen Zwickau, Erzgebirge, Mittelsachsen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Meißen, Bautzen und Görlitz sowie in den Städten Dresden und Chemnitz zu Arbeitsniederlegungen auf. Betroffen sind unter anderem die Verkehrsbetriebe RVW, RVE, RBO, GVB und RVSOE, wie die Gewerkschaft mitteilte. Straßenbahnen, Busse und Fähren der DVB in Dresden fahren hingegen. Der Arbeitgeber habe erst für den 12. Mai einen weiteren Verhandlungstermin angeboten, hieß es. Seit Donnerstag laufen bereits Warnstreiks im Regionalverkehr, der Aufruf von Verdi gilt bis zum 11. April 3 Uhr. Hintergrund sind die festgefahrenen Tarifverhandlungen mit dem Arbeitgeberverband Nahverkehr (AVN-Gruppe). Der Gewerkschaft geht es unter anderem um Verbesserungen bei der Arbeitszeit im Schichtdienst und der Erhöhung des Jahresurlaubs. © dpa-infocom, dpa:260410-930-929400/1