Regierungsbildung im Südwesten: Umfrage: Viele hoffen auf rasche Regierungsbildung

Datum10.04.2026 16:39

Quellewww.zeit.de

TLDRFast fünf Wochen nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg herrscht laut einer Umfrage Ungeduld bezüglich der Regierungsbildung. Nur 18 Prozent halten die Sondierungen zwischen Grünen und CDU für konstruktiv. Immerhin hofft jeder zweite Wahlberechtigte auf eine schnelle und gute Zusammenarbeit von Grünen und CDU. 41 Prozent wünschen sich eine umgehende Regierungsbildung zur Bewältigung der Landesprobleme. Die AfD-Wähler bilden eine Ausnahme und hoffen mehrheitlich nicht auf eine solche Koalition, während die Gespräche der beiden stärksten Parteien weiterhin stocken.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Regierungsbildung im Südwesten“. Lesen Sie jetzt „Umfrage: Viele hoffen auf rasche Regierungsbildung“. Angesichts der stockenden Gespräche zwischen Grünen und CDU wächst fast fünf Wochen nach der baden-württembergischen Landtagswahl laut einer Umfrage die Ungeduld im Land.  Lediglich 18 Prozent der Befragten haben den Eindruck, dass die sogenannten Sondierungen konstruktiv verlaufen, wie eine Umfrage des Instituts für Demoskopie in Allensbach ergab, die dem "Südkurier" vorliegt. 42 Prozent sind eher überzeugt, die Sonderung gestaltete sich schwierig, weitere 40 Prozent äußerten sich nicht. Dabei hofft jeder zweite Wahlberechtigte im Südwesten laut Umfrage auf eine schnelle und gute Zusammenarbeit zwischen Grünen und CDU. Von den Wählern der CDU sind es demnach 69 Prozent, von den Wählern der Grünen 76 Prozent.  41 Prozent der Befragten sagten, es müsse möglichst rasch eine neue Regierung gebildet werden, die die Probleme des Landes angehe. Lediglich die Wähler der AfD hoffen mit großer Mehrheit nicht auf eine gute Zusammenarbeit der beiden stärksten Parteien.  Bislang haben sich Grüne und CDU nicht darauf verständigt, in Koalitionsverhandlungen einzutreten. Die Gespräche zwischen den beiden Parteien ziehen sich hin. Weitere offizielle Treffen wurden nicht bekannt, auch einen Abschluss der Gespräche teilten die Parteien bislang nicht mit.  Die Umfrage des Instituts für Demoskopie stützt sich nach dessen Angaben auf 1.017 Interviews, die zwischen dem 2. und 9. April geführt wurden. © dpa-infocom, dpa:260410-930-929264/1