Datum10.04.2026 16:15
Quellewww.zeit.de
TLDREine 49-jährige Frau soll in Köln einen Ordnungsamtsmitarbeiter nach einer Kontrolle mit Benzin übergossen und mit einem Feuerzeug bedroht haben. Zuvor hatten Passanten gemeldet, dass die Frau und ihre Tochter verfassungsfeindliche Symbole am Bahnhof sprühten. Der Ordnungsamtsmitarbeiter setzte Reizgas ein. Die mutmaßlich psychisch erkrankte Frau wurde festgenommen und in eine Fachklinik eingewiesen. Die Staatsanwaltschaft prüft eine dauerhafte Unterbringung und ermittelt wegen versuchten Tötungsdelikts.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Reizgaseinsatz“. Lesen Sie jetzt „Frau soll Ordnungsamtsmitarbeiter Benzin übergekippt haben“. Eine Frau soll in Köln einen Ordnungsamtsmitarbeiter mit Benzin übergossen und mit einem Feuerzeug bedroht haben. Zu dem mutmaßlichen Angriff sei es nach einer Kontrolle im Stadtteil Ehrenfeld gekommen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Die 49-Jährige wurde danach festgenommen. Nach Angaben der Ermittler gibt es konkrete Hinweise auf eine schwere psychische Erkrankung. Passanten hatten das Ordnungsamt verständigt und gemeldet, dass die 49-Jährige zusammen mit ihrer 24 Jahre alten Tochter verfassungsfeindliche Symbole am Bahnhof Ehrenfeld aufsprühen würde. Im Zuge der Kontrolle habe sie dann bereits mit einer mit Benzin gefüllten Kunststoffflasche sowie einem Feuerzeug gedroht, sei aber geflohen. Als die Frau wenig später gestellt wurde, soll sie den Flascheninhalt dann über die Uniform eines 33 Jahre alten Ordnungsamtsmitarbeiters gekippt und ihm das Feuerzeug entgegengehalten haben. Der 33-Jährige wiederum habe Reizgas eingesetzt. Städtische Mitarbeiter überwältigten die Frau schließlich. Nach Angaben der Ermittler wurde die Frau zunächst in eine Fachklinik eingewiesen. Die Staatsanwaltschaft habe eine psychiatrische Untersuchung in Auftrag gegeben und prüfe, "ob die Voraussetzungen für eine dauerhafte Unterbringung der Frau in einem psychiatrischen Krankenhaus" vorliegen könnten, wie es hieß. Die Polizei sucht unterdessen Zeugen des Vorfalls. Sie ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. © dpa-infocom, dpa:260410-930-929109/1