Datum10.04.2026 15:23
Quellewww.zeit.de
TLDRDer HSV muss im Bundesliga-Spiel gegen den VfB Stuttgart auf Schlüsselspieler wie Vuskovic und Lokonga verzichten. Auch Muheims Sperre schwächt das Team. Trotz der Ausfälle setzt Trainer Polzin auf die Kollektivstärke und die Bereitschaft anderer Spieler. Die Rückkehr von Capaldo ist eine positive Nachricht. Das Hinspiel-Derby, das der HSV gewann, motiviert, doch Stuttgart ist als Pokalsieger und Champions-League-Anwärter eine starke Herausforderung.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Fußball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „Rückkehr zum Derby? Auch HSV-Star Vuskovic verletzt“. "Wir haben ehrlicherweise ein bisschen was zu berichten". Mit diesen Worten eröffnete HSV-Trainer Merlin Polzin die Pressekonferenz zum schweren Bundesliga-Spiel beim VfB Stuttgart (Sonntag, 17.30 Uhr/DAZN). Abwehrstar Luka Vuskovic (Knieprellung) fehlt definitiv. Mittelfeldmotor Sambi Lokonga (Oberschenkelprobleme) fällt mit großer Wahrscheinlichkeit auch noch aus. Die Sperre des Schweizer Nationalspielers Mio Muheim (Rote Karte) kommt hinzu. Ausgerechnet gegen den Pokalsieger und Champions-League-Kandidaten aus Stuttgart bricht dem Aufsteiger Hamburger SV damit viel individuelle Qualität weg. Daran ändert auch die Genesung des Argentiniers Nicolas Capaldo nichts, der zuletzt fünf Wochen wegen einer Bauchmuskelverletzung gefehlt hatte. Vor dem VfB-Spiel spricht Polzin über …: "Ich spreche immer davon, dass das gesamte Team wichtig ist. Das ist nicht nur so dahergesagt. Sondern das ist unsere Überzeugung. Jetzt springen ein paar Jungs ein, die in den vergangenen Wochen vielleicht nicht so die Aufmerksamkeit hatten wie die angesprochenen Jungs. Aber wir wollen keine Ausreden suchen. Die Jungs arbeiten sehr fleißig in der Reha und werden für das Derby wieder bereit sein. Das ist meine vollste Überzeugung." "Daniel ist definitiv bereit. Er hat versucht, fleißig an den Themen zu arbeiten, die vielleicht dafür gesorgt haben, dass er in den vergangenen Wochen weniger Spielzeit hatte. Seine positiven Emotionen und seine positive Lebenseinstellung tun unserer Mannschaft extrem gut. Daniel ist alt genug und erfahren genug, um zu wissen, was ihn dazu gebracht hat, jetzt mit dem HSV in der Bundesliga zu spielen: harte Arbeit. Fleiß. Vielleicht auch mal den einen oder anderen Umweg mehr zu gehen als andere Spieler. Das zeichnet ihn aus. Sonntag ist ein besonderes Spiel für ihn in seiner Heimat. Ich bin fest davon überzeugt, dass er ein gutes Spiel machen und relativ viel auf dem Platz stehen wird." "Er hat zuletzt gegen Augsburg definitiv einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Für die Jungs aus dem Team, aus dem Trainerteam und alle im Verein, die sich länger mit ihm beschäftigt haben, war es keine Überraschung, dass er technisch und taktisch eine hohe Qualität hat. Es war wichtig, dass wir genau diese Schritte mit ihm gegangen sind, dass wir ihn behutsam aufgebaut und Schritt für Schritt das Pensum gesteigert haben. Jetzt ist er topfit und definitiv bereit für mehr Spielzeit. Er kann sowohl im Zentrum als auch auf den Flügelpositionen auf beiden Seiten spielen. Er ist ein sehr variabler Spieler, über den sich der Trainer sehr freut." "Wir haben es alle sehr präsent im Kopf, weil es sicherlich einer der Highlight-Momente in dieser Saison und wahrscheinlich auch in den vergangenen Jahren für den HSV war", sagte Polzin über den 2:1-Hinspiel-Sieg durch ein Tor in der Nachspielzeit. "Du spielst gegen eine Mannschaft, die amtierender Pokalsieger ist, wieder im Pokal-Halbfinale steht, die Deutschland im Europapokal vertreten hat, die auf Champions-League-Kurs ist und die mit zahlreichen Nationalspielern gespickt ist. Die Art und Weise, wie der VfB mit dieser überraschenden Niederlage damals umgegangen ist, hat mir sehr imponiert. Das war klasse! Aber wir erwarten eine Mannschaft, die mit aller Macht versuchen wird, dieses Hinspiel-Ergebnis umzudrehen." © dpa-infocom, dpa:260410-930-928664/1