Quote unter zehn Prozent: Leichter Rückgang beim Krankenstand in der Polizei

Datum10.04.2026 14:16

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Krankenstand bei der Thüringer Polizei ist 2023 auf 9,5 Prozent gesunken. Dies bedeutet einen leichten Rückgang im Vergleich zu Vorjahren, ebenso wie die durchschnittliche Krankentage pro Beamten, die von 46 auf 35 sank. Trotz dieser positiven Statistik betont die Gewerkschaft der Polizei Thüringen die anhaltend hohen Belastungen und Personaldefizite, die zu Langzeitausfällen führen. Die reale Dienstsituation bleibe angespannt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Quote unter zehn Prozent“. Lesen Sie jetzt „Leichter Rückgang beim Krankenstand in der Polizei“. Der Krankenstand bei der Thüringer Polizei ist leicht zurückgegangen. Im vergangenen Jahr lag die Krankenquote bei 9,5 Prozent - und damit unter den Werten der zurückliegenden Jahre, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) unter Berufung auf Zahlen aus dem Thüringer Innenministerium berichtet. Das Ministerium hat das auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa bestätigt. Demnach sei auch die Zahl der durchschnittlichen Krankentage zurückgegangen - von 46 Tagen im Jahr 2022 auf 35 Tage im Jahr 2025. Die Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei in Thüringen, Mandy Koch, wies in dem Bericht aber auf hohe Belastungen und Personaldefizite hin. "Viele Kolleginnen und Kollegen fallen langfristig aus", sagte sie dem RND. Es gebe keinen Grund zur Entwarnung. "Die Statistik mag sich leicht verbessert haben, die Realität im Dienst bleibt aber angespannt." © dpa-infocom, dpa:260410-930-928162/1