Kriminalität: Portugal: Frauen stehlen Ikea-Möbel und fliehen im Luxusauto

Datum10.04.2026 13:57

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Portugal haben fünf Frauen in einem Ikea-Markt bei Porto Möbel im Wert von mehreren tausend Euro gestohlen. Sie nutzten die Selbstbedienungskassen, verließen den Laden ohne zu zahlen und flüchteten in einem Luxusauto. Ein Teil der Beute blieb zurück. Eine mutmaßliche Täterin, eine Geschäftsfrau aus Porto, wurde identifiziert. Ihr Ehemann wurde kürzlich im Zusammenhang mit internationalem Drogenhandel festgenommen. Überwachungskameras sollen weitere Beteiligte identifizieren.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kriminalität“. Lesen Sie jetzt „Portugal: Frauen stehlen Ikea-Möbel und fliehen im Luxusauto“. Fünf auffällig elegant gekleidete Frauen haben in einem Ikea-Markt in Portugal Möbel im Wert von mehreren tausend Euro gestohlen - und sind anschließend im Luxusauto entkommen. Der ungewöhnliche Diebstahl ereignete sich in einer Filiale des schwedischen Möbelhauses in Matosinhos bei Porto im Norden des Landes, wie die Zeitung "Correio da Manhã" und weitere Medien unter Berufung auf die portugiesische Polizei berichtete. Die Frauen hätten demnach an den Selbstbedienungskassen mehrere Möbelstücke registriert, den Laden dann jedoch ohne zu bezahlen verlassen. Wie Überwachungskameras zeigen, warteten bereits vor dem Gebäude zwei Fahrzeuge auf die Gruppe: ein Transporter und ein Luxuswagen einer deutschen Marke. Sicherheitskräfte versuchten, die Frauen aufzuhalten, konnten den Diebstahl aber nicht verhindern. Zurück blieb allerdings ein Einkaufswagen mit einem Teil der Beute. Eine der mutmaßlichen Täterinnen konnte inzwischen identifiziert werden. Bei der Verdächtigen handele es sich um eine Geschäftsfrau aus dem Raum Porto, deren Ehemann jüngst wegen mutmaßlicher Beteiligung am internationalen Drogenhandel festgenommen worden sei, schrieb "Correio da Manhã" unter Berufung auf die Polizei. Die Auswertung von Überwachungskameras könnte laut Behörden entscheidend für die Identifizierung weiterer Beteiligter sein. © dpa-infocom, dpa:260410-930-928066/1