Cyberkriminalität: 26-Jähriger mit intimen Bildern erpresst

Datum10.04.2026 14:01

Quellewww.zeit.de

TLDREin 26-Jähriger wurde mit intimen Bildern erpresst, nachdem er diese online mit einer unbekannten Person ausgetauscht hatte. Der Täter drohte mit der Veröffentlichung der Bilder und forderte 700 Euro. Das Opfer zahlte einen Teilbetrag, erstattete dann aber Anzeige. Diese Form der Erpressung wird als "Sextortion" bezeichnet. Die Polizei rät davon ab, intime Inhalte zu teilen oder zu zahlen, und empfiehlt, Beweise (Screenshots) zu sichern. Geschenkkarten sind bei Tätern beliebt, da sie anonym sind.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Cyberkriminalität“. Lesen Sie jetzt „26-Jähriger mit intimen Bildern erpresst“. Ein 26-Jähriger ist von einem Unbekannten mit intimen Bildern erpresst worden. Laut Polizeiangaben gab der Täter auf Social Media vor, eine Frau zu sein. Es sei schnell zum Austausch von intimen Bildern gekommen. Anschließend habe sich der Täter als Mann zu erkennen gegeben. Der Täter drohte den Angaben zufolge damit, die Bilder an die Freundesliste des Opfers zu schicken, sollte dieses nicht 700 Euro zahlen. Daraufhin habe das Opfer einen Teil der Summe als Geschenkkarten an den Erpresser entrichtet, erstatte kurze Zeit später jedoch Anzeige. Solche Fälle werden als "Sextortion" bezeichnet, was sich aus den Worten "Sex" und "Exortion" (Erpressung) zusammensetzt. Die Polizei rät, keine intimen Inhalte an Unbekannte zu senden und keine Zahlungen zu leisten, weil die Erpressung danach oft nicht endeten. Wichtig für die Aufklärung solcher Fälle sei die Sicherung von Beweisen durch Screenshots. Geschenkkarten etwa von Online-Händlern seien bei Erpressern sehr beliebt, weil die dazugehörigen Gutscheincodes anders als Kreditkarten anonym sind und nicht nachvollzogen werden können. © dpa-infocom, dpa:260410-930-928107/1