Datum10.04.2026 13:42
Quellewww.zeit.de
TLDRDer VfB Stuttgart ist auf Wiedergutmachung für die knappe 1:2-Niederlage im Hinspiel gegen den Hamburger SV aus. Trainer Sebastian Hoeneß bezeichnete die damalige Last-Minute-Schlappe als "harten Moment". Im Heimspiel am Sonntag will das Team offensiv mehr investieren, um seine Chancen zu erhöhen und im Rennen um die Champions League zu bleiben. Gegen den HSV fehlt der gesperrte Kapitän Atakan Karazor.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Fußball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „"Harter Moment": VfB hat HSV-Schlappe nicht vergessen“. Den VfB Stuttgart treibt beim Wiedersehen mit dem Hamburger SV auch eine Wiedergutmachung für die Last-Minute-Niederlage (1:2) im Hinspiel an. "Brachiale Rachegelüste wären übertrieben", sagte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß vor dem Heimspiel am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) zwar. Er betonte aber: "Natürlich haben wir es nicht vergessen. Das hat man nicht so oft gehabt in seiner Karriere. Das war schon ein harter Moment." Er habe Ende November in der Hansestadt in der Schlussphase eher gedacht, dass der VfB gewinnen oder unentschieden spiele, bevor das entscheidende Gegentor fiel. Das 1:2 hatten sich die Schwaben nach einer missratenen Freistoßvariante und einem erfolgreichen Konter des HSV eingefangen. Eine erneute Niederlage gegen das Mittelfeld-Team der Fußball-Bundesliga wäre eine Woche nach dem 0:2 gegen Borussia Dortmund im Kampf um die Champions-League-Qualifikation ein herber Dämpfer. Im Vergleich zur Niederlage gegen den BVB solle sein Team in der Offensive noch mehr investieren, um die Torchancen zu erhöhen, erklärte Hoeneß. "Es haben die letzten zwei, drei Prozent gefehlt", sagte der Coach. Auf Mittelfeldspieler Atakan Karazor müssen die Schwaben gegen den HSV wegen seiner fünften Gelben Karte verzichten. Für den Kapitän wird der junge Spanier Chema Andrés in die Startelf rücken. Ein Heimsieg gegen den Traditionsverein aus dem Norden wäre für die Schwaben auch angesichts des anspruchsvollen Restprogramms wichtig. Es folgt das Gastspiel beim souveränen Tabellenführer FC Bayern München am 19. April. Dann tritt noch Abstiegskandidat Werder Bremen in Stuttgart an, ehe die Duelle mit den direkten Königsklassen-Konkurrenten TSG 1899 Hoffenheim, Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt folgen. © dpa-infocom, dpa:260410-930-927998/1