Datum10.04.2026 11:21
Quellewww.zeit.de
TLDRVom 13. bis 19. April finden in Rheinland-Pfalz verstärkte Geschwindigkeitskontrollen im Rahmen der ROADPOL-Aktion "Speed" statt. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Speedmarathon am 15. April. Die Polizei will damit die Gefahren von überhöhter Geschwindigkeit als häufige Unfallursache ins Bewusstsein rücken und Geschwindigkeitsüberschreitungen ahnden. Es kommen stationäre und mobile Kontrollen sowie zivile Fahrzeuge zum Einsatz, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kontrollwoche "Speed"“. Lesen Sie jetzt „Verstärkte Polizeikontrollen in Rheinland-Pfalz“. Autofahrer aufgepasst: Vom 13. bis 19. April führt die Polizei in Rheinland-Pfalz verstärkte Geschwindigkeitskontrollen durch. Alle Polizeipräsidien beteiligen sich nach eigenen Angaben in diesem Zeitraum an der Kontrollwoche "Speed" inklusive des Blitzermarathons am Mittwoch, 15. April. Zweimal im Jahr findet die länderübergreifende Kontrollaktion von ROADPOL, dem europäischen Netzwerk der Verkehrspolizeien, statt - die erste dieses Jahres in der kommenden Woche. Der Schwerpunkt liegt auf Mittwoch, dem 15. April: An diesem Tag ist ein sogenannter Speedmarathon mit besonders vielen Kontrollen geplant. Aber auch an den anderen Tagen muss mit verstärkten Kontrollen gerechnet werden. Grundsätzlich vermeidet die Polizei, die genauen Kontrollstellen vorab bekanntzugeben. So soll die präventive Wirkung der Kontrollen nicht beeinträchtigt werden, erklärte etwa das Polizeipräsidium Westpfalz. Demnach werden die Kontrollstellen auf Grundlage örtlicher Erkenntnisse und regionaler Besonderheiten gewählt. "Schwerpunkte setzen wir insbesondere dort, wo sich häufig Unfälle ereignen oder eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Verkehrsunfälle besteht – etwa an Unfallhäufungsstellen, auf besonders gefährdeten Streckenabschnitten oder an sonstigen Gefahrenstellen", heißt es. Die Kontrollen finden auf unterschiedlichen Wegen statt. Das Polizeipräsidium Westpfalz erklärte etwa, dass neben der automatisierten Geschwindigkeitsüberwachung auch verstärkte Einsatzmaßnahmen sowie ProVida-Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Bei letzteren handelt es sich um zivile Polizeifahrzeuge, die zur unauffälligen Überwachung des fließenden Verkehrs eingesetzt werden. Sie sind mit Video- und Messtechnik ausgestattet, um Geschwindigkeitsüberschreitungen, Abstandsverstöße und andere Delikte beweissichernd zu dokumentieren. Auch das Polizeipräsidium Mainz sowie das Polizeipräsidium Rheinpfalz setzen im gesamten Dienstgebiet auf eine Mischung aus stationären und mobilen Kontrollen. Die Polizei möchte die Risiken von überhöhter Geschwindigkeit im Straßenverkehr verstärkt ins öffentliche Bewusstsein rücken. "Zum einen wollen wir Geschwindigkeitsverstöße erkennen und ahnden, zum anderen Aufmerksamkeit generieren", erklärt das Polizeipräsidium Trier. Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeiten seien eine der häufigsten Unfallursachen - insbesondere für tödliche Unfälle. Auch nach Ansicht des ADAC leisten die Blitzer-Aktionswochen einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit, da sie den Verkehrsteilnehmenden die Gefahren schnellen Fahrens bewusst machen und sie entsprechend sensibilisieren können. "Die Geschwindigkeit ist an die Umgebung anzupassen. So gesehen, ist ein Tempolimit auch als Limit und nicht als Empfehlung zu verstehen. Jeder Verkehrsteilnehmende sollte sein Verhalten immer wieder hinterfragen und, falls nötig, verändern", appelliert Ulrich Chiellino, Leiter ADAC Verkehrspolitik. © dpa-infocom, dpa:260410-930-927062/1