Tarifkonflikt Kabine: Lufthansa-Flugbegleiter streiken - 400 Ausfälle in München

Datum10.04.2026 11:21

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Streik der Lufthansa-Flugbegleiter, zu dem die Gewerkschaft Ufo aufgerufen hat, legte am Münchner Flughafen den Betrieb weitgehend lahm. Rund 400 Flüge fielen aus, was die Passagiere größtenteils bereits vorab erfahren hatten. Der Streik soll Bewegung in festgefahrene Tarifkonflikte bei der Lufthansa und ihrer Tochter Lufthansa Cityline bringen. Er ist der dritte große Streik bei Deutschlands größter Fluggesellschaft dieses Jahr und betrifft ein wichtiges Drehkreuz des Unternehmens.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tarifkonflikt Kabine“. Lesen Sie jetzt „Lufthansa-Flugbegleiter streiken - 400 Ausfälle in München“. Ein Streik des Kabinenpersonals der Lufthansa hat am Münchner Flughafen zu etwa 400 Flugausfällen geführt. Geplant gewesen seien insgesamt 940 Starts und Landungen aller Airlines, teilte ein Flughafensprecher mit. Größere Probleme seien zunächst nicht gemeldet worden. "In den Terminals ist es sehr ruhig." Die betroffenen Passagiere seien vorab über die Streichungen informiert worden und deshalb nicht zum Flughafen gekommen. Seit Mitternacht sollen die rund 20.000 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter der Lufthansa die Arbeit ruhen lassen. Dazu hat die Kabinengewerkschaft Ufo aufgerufen, um in mehrere festgefahrene Tarifkonflikte bei der Lufthansa Kerngesellschaft und der Regionaltochter Lufthansa Cityline Bewegung zu bringen.  Es ist nach zwei Runden mit Pilotenstreiks bereits der dritte große Streik in diesem Jahr bei Deutschlands größter Fluggesellschaft. Lufthansa hat zwar Gegenmaßnahmen angekündigt, gleichzeitig aber bereits im Vorfeld hunderte Flüge gestrichen.  Wichtigste Fluggesellschaft in München ist die Lufthansa. Die bayerische Landeshauptstadt ist neben Frankfurt/Main eines der beiden Drehkreuze des Unternehmens für den weltweiten Flugverkehr. © dpa-infocom, dpa:260410-930-927074/1