"Deutsche Geister" – Folge 4: "Nein … nein! Da ist wirklich ein Versteck!"

Datum11.07.2024 13:38

Quellewww.zeit.de

TLDRDie neuste Folge des ZEIT-Podcasts "Deutsche Geister" beleuchtet die Geschichte von Robert Schmusch, der als jüdischer Zwangsarbeiter im Warschauer Ghetto überlebte. Seine Tochter Ilana reist nach Warschau und entdeckt ein Versteck. Überraschend meldet sich der Enkel des SS-Offiziers, der Schmuschs Vorgesetzter war. Dieser SS-Mann soll Schmusch und 100 weiteren Juden das Leben gerettet haben. Die Spurensuche führt in die Nähe von Warschau und wirft Fragen über das Schicksal im Wald auf.

InhaltWie hat Robert Schmusch überlebt: im Ghetto, als Zwangsarbeiter, auf der Flucht? Seine Tochter Ilana reist nach Warschau, findet eine Ruine – und ein Loch im Boden. Das ist die vierte Folge von "Deutsche Geister – Die Geschichte von Schmusch und Schmidt". Ein Dokupodcast der ZEIT, in dem wir die Vergangenheit ergründen. Eine Künstlerin aus München hat Jahrzehnte nach dem Tod ihres Vaters erfahren, dass er Zwangsarbeiter im Warschauer Ghetto war – ausgerechnet der Enkel des SS-Offiziers, der der Chef ihres Vaters war, hat ihr aus dem Nichts eine Mail geschrieben. Und: Willy Schmidt, der SS-Mann, soll Robert Schmusch, dem jüdischen Zwangsarbeiter, und 100 anderen Juden das Leben gerettet haben. Die ganze Geschichte, acht Folgen, gibt es hier. Otwock ist eine kleine Stadt in der Nähe von Warschau. Hier soll sich Robert Schmusch nach seiner Flucht aus dem Warschauer Ghetto versteckt haben. Zusammen mit der Familie Lewitan suchen wir nach Spuren und landen am Schluss in einem Wald, in dem Ilana eine entscheidende Frage stellt: "Was ist eigentlich passiert mit den Leichen im Wald?" Die nächste Folge von Deutsche Geister, Folge 5: "Er hat gelegentlich Schreie durch die dicke Steindecke gehört", gibt es hier. Und hier finden Sie alle acht Folgen des Podcasts.  Lob, Kritik und Anregungen gerne per Mail an deutsche-geister@zeit.de. Und nun zum Team des Podcasts: Moderation, Recherche und Skript: Stephan Lebert und Britta Stuff Redaktion: Lisa Hertwig, Pool Artists, Constanze Kainz, Ole Pflüger, Elise Landschek und Olga Ellinghaus, ZEIT ONLINE Projektleitung ZEIT ONLINE: Constanze Kainz Projektleitung Pool Artists: Paula Georgi Recherche: Stefan Klemp  Produktion und Sounddesign: Militsa Tekelieva, Pool Artists Zusätzliches Sounddesign: Joscha Grunewald  Executive Producers Pool Artists: Maria Lorenz-Bokelberg und Frida Morische Sprecher: Robert Dölle und Ulrich Matthes Aufnahme Wien: Jona Rösch